Dienstag, 5. Juli 2022

Frankreich 2020 - Tag 14/15

Hinweis: Dieser Reisebericht stammt nicht von mir selber, sondern von Genia.
Von mir stammen die eingefügten Fotos, Links und ggf. kurze Textabschnitte.


Hier zunächst die Fotos von diesem Tag:


Freitag, der 31.07.

Nach dem leckeren Frühstück im Hotel haben wir uns auf den Weg zur Freiheitsstatue von Colmar gemacht. Ja, richtig! Da unsere USA-Reise diesen Sommer ausgefallen ist, wo wir das große Original hätten sehen sollen, wollten wir uns wenigstens die 12m große Kopie anschauen. Diese Statue stammt natürlich auch vom Bildhauer Bartholdi, der auch schon die große Schwester gemacht hat und dessen Geburtsort Colmar-Houssen ist.



Nachdem wir hier ein paar Fotos gemacht haben, sind wir weiter zur Hohkönigsburg (Château du Haut-Koenigsbourg) gefahren. Schon aus der Ferne kann man die Silhouette der Burg auf dem Berggipfel sehen, und rundherum Weinberge, sehr idyllisch...



Oben angekommen, haben wir mit etwas Mühe einen Parkplatz entlang der Straße gefunden. Als erstes genießt man hier natürlich die tolle Aussicht auf gut 750m, hoch überhalb des Rheintals. Dann sind zum Eingang gegangen. 


Eine Panoramaaufnahme gibt es von dieser Stelle auch.


Hier ist Levi auf einmal sehr ehrgeizig geworden und hat den Willen geäußert, die Burg auch von innen zu besichtigen. Nanu? Dieses Interesse soll natürlich unterstützt werden!


Aber einfach so „Karten kaufen und reingehen“ ging hier in Zeiten von Corona nicht: wir mussten uns verbindlich anmelden und eine halbe Stunde warten, bis die Burg etwas leerer wurde.



Als wir irgendwann endlich drin waren, hat Levi ziemlich schnell festgestellt, dass kaum etwas an der Burg „richtig alt“ war, was ihn doch etwas enttäuscht hat.







Natürlich hat uns die Burg trotzdem sehr gefallen, auch Levi. Wir haben alles durchwandert, alles bewundert, sowohl im Inneren der Burg, als auch die Aussicht aus den zahlreichen Fenstern und Breschen. Sehr sehr hübsch hier!




Ein Fensterpanorama gibt es auch noch.





Als wir mit der Besichtigung fertig waren, sind wir zurück zum Auto gegangen und Frank hat von hier aus noch seine Drohne fliegen lassen.


Eine 360°-Panoramaaufnahme aus der Luft wurde auch gemacht.


Dann ging es weiter nach Straßburg. Bevor wir in die Stadt reingefahren sind, wollte ich noch unbedingt Eclairs kaufen. Nun waren wir bereits seit 2 Wochen in Frankreich, hatten aber noch keine Eclairs gegessen! Das musste dringend nachgeholt werden. Als wir dann in der Stadt einen schattigen Parkplatz gefunden haben, haben wir noch schnell die frisch gekaufte Leckerei gegessen und sind losmarschiert.




Zuerst sind wir zum Straßburger Münster gegangen. Da fing Levi wieder an zu streiken: „schon wieder eine Kirche“. Er war jetzt wirklich durch und hatte keine Lust mehr. Nützt nichts, wir haben ihn mit der Kühle in die Kirche locken können, wo er sich direkt auf eine Bank gesetzt und nicht bewegt hat, bis wir wieder raus wollten.






Danach sind wir zum Kléberplatz gegangen, und langsam zurück zum Auto. Auf dem Rückweg haben wir uns noch ein Eis gekauft, was die Laune wieder sichtlich angehoben hat.



Auch in der Altstadt hat Frank ein Panoramabild gemacht.


Auf dem Weg aus der Stadt haben wir einmal kurz angehalten, ich bin aus dem Auto gesprungen und habe von einer Brücke aus ein paar Fotos von der Paulskirche gemacht. Später sind wir am Europäisches Parlament vorbeigefahren.


Noch ein paar hundert Meter ging es über eine Rheinbrücke und schon waren wir bereits in Deutschland! Wir fuhren weiter nach Waldbronn, wo wir bei unseren Freunden übernachten wollten.


Dort angekommen, ging es im Garten direkt in den Pool. Das hatten wir wirklich nötig nach der Hitze des Tages. 


Nach dieser willkommenen Abkühlung wurde noch lecker gegrillt und noch lange unterhalten, bevor es endlich ins Bett ging.

Die gefahrene Strecke:
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Samstag, 1.08.

Und schon kam der letzte Tag dieser tollen, ziemlich spontan und schnell organisierten Frankreich-Rundreise. Nach dem Frühstück bei und mit den lieben Freunden packten wir unsere Koffer und fuhren heim.

Die gefahrene Strecke:
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Was bleibt?

Frankreich ist als Land einfach wunderschön. Es gibt hier so viel zu sehen! Es gab einige Highlights, z.B. der Eiffelturm (für Levi), der Mont-Saint-Michel, der amerikanische Friedhof in der Normandie, die Salinen, die Übernachtung auf dem Boot, die Weingegend von Bordeaux, die riesige Wanderdüne, die Côte d’Azur, die Verdonschlucht. Auf meiner Karte habe ich noch einige Ziele in Frankreich, die wir noch nicht gesehen haben und ich kann mir vorstellen, in ein paar Jahren wieder eine Rundreise durch dieses schöne und interessante Land zu machen.

Freitag, 1. Juli 2022

Frankreich 2020 - Tag 13

Hinweis: Dieser Reisebericht stammt nicht von mir selber, sondern von Genia.
Von mir stammen die eingefügten Fotos, Links und ggf. kurze Textabschnitte.


Hier zunächst die Fotos von diesem Tag:


Donnerstag, der 30.07

Direkt nach dem selbstgemachten Frühstück auf dem Zimmer sind wir zur 5 Minuten vom Hotel entfernten Abtei Fontenay gefahren. Dieses Zisterzienserkloster wurde vor 900 Jahren gegründet und gehört schon seit 1981 zum UNESCO-Weltkulturerbe


Auch hier ist alles weitestgehend schlicht gehalten. Da in der Basilika die Bänke fehlen, sieht der Innenbereich sehr groß, etwas verwaist und düster aus.




Von der Basilika aus kommt man in die anderen säulengestützten Räume, den Kreuzgang, alles so wunderschön.



Vom kleinen Innenhof gibt es auch ein Rundumfoto.


An einer Stelle hingen Fledermäuse vom Gewölbe runter, was sehr neugierig vor allem von Kindern betrachtet wurde. Auf jeden Fall scheinen die ähnlich schützenswert wie das Gemäuer selber zu sein, sonst würde man die wohl angesichts ihrer Rückstände vetreiben.



Es gab auch eine Schmiede, deren großer Hammer durch ein Wasserrad angetrieben wurde. Damit man die Funktionsweise auch gut verstehen kann, war dieser in Betrieb, schlug aber auf einen gedämmten Amboss. Soll ja nun nicht ganz so laut sein und auch länger halten.


Übrigens gibt es ein Buch „Horror in Fontenay“ von Alexandre Dumas. Ich habe es noch nicht gelesen, werde es aber auf jeden Fall noch tun, besonders jetzt, wo man den Ort des Geschehens live gesehen habe.



Auch hier hat Frank noch eine Panoramaaufnahme gemacht.


Fast eine Stunde lang haben wir das Abteigelände besichtigt. Dann hat Frank seine Drohne darüber fliegen lassen, und erst da konnte man die Größe der ganzen Anlage erkennen.



Nach dieser tollen Besichtigung sind wir weiter nach Colmar ins Elsass gefahren, wo wir im Hotel ibis budget Colmar Centre-Ville nächtigen sollten. Während Frank noch gesucht hat, wo der Parkplatz des Hotels ist, haben Levi und ich eingecheckt und wurden zum ersten Mal wieder auf Deutsch angesprochen. Das fand Levi besonders gut, weil er bis jetzt an der Rezeption nie was verstanden hat.


Wir sind ziemlich früh in Colmar angekommen, damit wir noch was von der Stadt sehen konnten. Also haben wir uns halbe Stunde nach dem Beziehen des Zimmers auf den Weg gemacht.



Levi hatte nach nun fast 2 Wochen aber langsam keine Lust mehr. Man muss sagen, er hat bis jetzt gut durchgehalten, auch wenn ihm in der ersten Woche ein paar Mal im Auto schlecht geworden ist. Ansonsten hat er doch immer alles mitgemacht, aber hier wollte er streiken. Ich habe dann extra für ihn auf Google Maps ausgerechnet, wie weit wir heute noch marschieren mussten: der weiteste Punkt war 15 Minuten (oder 1,2km) entfernt. Unwillig ging er dann doch los...



Irgendwann auf dem Rückweg hat Frank ihm gezeigt, wie man auf Maps ein Ziel anpeilt, ab da war er beschäftigt und zeigte uns immer den Weg zum nächsten Ziel.





Wie auch immer, ein paar Sachen haben wir auf unserem sooooo laaaaaangem Spaziergang durch die Stadt natürlich angeschaut: das Martinsmünster, das Gerbervierteil, Klein-Venedig, alles wirklich sehr sehr hübsch...






Auf halbem Rückweg haben wir uns nach einer Essens-Möglichkeit umgeschaut. Das Elsass ist natürlich für die Flammkuchen berühmt, somit fassten wir das natürlich ins auge. Zumal Levi auch sehr gerne Pizza ist, das passt also. Wir haben uns für das Lokal „Au Croissant Doré“ entschieden und uns draußen hingesetzt.
Wir hatten gerade unser Essen bestellt, als Levi auf einmal angefangen hat zu schreien und wild um sich zu schlagen, eine Wespe hat sich wohl in seinen Haaren verfangen und ihn in Panik hinter dem Ohr gestochen. Katastrophe! Ich habe ein Foto vom Stich gemacht, um Levi zu beruhigen, weil die Stelle in seiner Phantasie riesig geworden ist. Wir haben die Stichstelle gekühlt und Levi konnte sich wieder ablenken.


Erst eine Stunde später, als wir weitergehen wollten, hat er sich daran erinnert, es war aber inzwischen keine Spur mehr davon zu sehen. Katastrophe überlebt. Langsam, von Levi navigiert, sind wir zurück zum Hotel geschlendert und haben den Rest des Abends einfach entspannt und nichts gemacht.

Die gefahrene Strecke:
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