Freitag, 14. Januar 2022

Frankreich 2020 - Tag 6

Hinweis: Dieser Reisebericht stammt nicht von mir selber, sondern von Genia.
Von mir stammen die eingefügten Fotos, Links und ggf. kurze Textabschnitte.


Hier zunächst die Fotos von diesem Tag:


Donnerstag, der 23.07.

Nach dem Frühstück in der kleinen Hotellobby ging es wieder los. Zunächst fuhren wir noch um die Stadt herum um dann über die große Pont de Saint-Nazaire, die Fahrbahn überquert hier in 67m Höhe die Loire.



Heute hatten wir nicht allzu viel Strecke zu fahren, unser einziger Stopp heute sollte am Camping Le Petit Rocher kurz vor La Rochelle sein, wo gerade eine mit uns befreundete Familie ihre Ferien verbrachten. Frank hatte das vor der Fahrt schon abgesprochen, als man sich über den Urlaub austauschte. Wir hatten uns das ganze Jahr noch nicht gesehen und so bot es sich natürlich an, hier einmal vorbei zu schauen! Kurz vor dem Ziel ist Levi leider wieder schlecht geworden…
Am Platz angekommen wurden wir von einem der Söhne empfangen und zum Stellplatz geführt. Ein wirklich schöner Campingplatz war das, sehr grün, etwas hügelig, wirklich hübsch. Leider haben wir vom Platz gar keine Fotos gemacht. Wir haben uns etwas vor dem Stellplatz entspannt, sind dann zum Strand gegangen und haben uns dort nett und lange unterhalten.





Währenddessen spielten die Jungs meist am Strand oder Richtung Dünen. Dank Atlantik-Wind war es prima auzuhalten. Nach mehrern Stunden verabschiedeten wir uns dann wieder und machten uns auf den kurzen Restweg zu unserem Tagesziel in Rochefort. Hier sollten wir bis 18 Uhr auf unserem Boot Argol eingecheckt haben sollten. Ja, richtig, auf einem Boot! Aber nicht zum rumsegeln, sondern um eine Nacht darauf schlafen. Als wir nach Unterkünften in der Gegend gesucht haben, stießen wir auf das kleine Segelboot. Preislich liegt es auf ähnlichem Niveau wie ein Hotelzimmer. Die Idee fanden wir alle toll und so buchten wir eine Übernachtung im Hafen.





Das war ein richtiges kleines Abenteuer. Der Besitzer hat uns alles genau erklären müssen: wie man aufs Boot geht, wieder runter kommt, auf die Toilette geht (wenn es dringend sein muss), Essen macht, wo im Hafenbereich die Toiletten und Duschen sind. Die Marina ist ähnlich wie ein Campingplatz angelegt, mit dazugehörendem Dusch- und Toilettengebäude, in das man mit einem Dongle reinkommt. Das war auf jeden Fall sehr spannend und hat sich absolut gelohnt.



Nach der Einweisung gingen wir noch in den nahen Supermarkt einkaufen. Wir waren ja an diesem Abend Selbstversorger.



Abends haben wir in der Bordküche Nudeln gekocht und die Stimmung an Deck bei einem schönen Wein genossen. 



Danach machten wir die Betten und gingen noch Duschen. Später haben wir alle erstaunlich (jedenfalls für mich) gut geschlafen.

Die gefahrene Strecke:
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Donnerstag, 13. Januar 2022

Frankreich 2020 - Tag 5

Hinweis: Dieser Reisebericht stammt nicht von mir selber, sondern von Genia.
Von mir stammen die eingefügten Fotos, Links und ggf. kurze Textabschnitte.



Hier zunächst die Fotos von diesem Tag:



Mittwoch, der 22.07.

Nach dem schönen Frühstück im oberen Stockwerk des Hotels mit Panoramablick auf das Meer packten wir unsere Sachen zusammen und fuhren weiter.



An diesem Morgen stand mein erstes persönliches Highlight auf dem Programm: Mont-Saint-Michel. Freu! Nach ungefähr einer Stunde Fahrt waren wir fast da, und schon aus mehrerer Kilometern Entfernung konnte man diese Abtei-Insel sehen, die sich über der flachen Küstenlandschaft erhebt, wow…


Wir parkten auf dem dazugehörenden Parkplatz und gingen zur Shuttlebus-Haltestelle. Hier war eine längere Warteschlange, alle mit Abstand und Masken, brav. Wir warteten in der Sonne ca. 30 Minuten, dann kamen mehrere Busse hintereinander und wir durften rein. Einige gehen ja zu Fuß zur Insel, wir haben uns anders entschieden, weil es zu heiß war, und wir auch zu faul.

Frank machte erst einmal eine Panoramaaufnahme.


Die Insel ist mit dem Festland über eine flache Brücke verbunden, die es ermöglicht, bei Ebbe und Flut rüber zu gehen oder zufahren. Am Ende der Brücke wird man aus dem Bus rausgelassen und geht von da zu Fuß weiter.


Ein wunderschöner Ort, und zum ersten Mal in diesem Urlaub war es richtig voll, einige waren ohne Masken unterwegs. Mittlerweile waren Menschen ohne Mund-Nasenschutz ein ungewohnter Anblick. Damals waren Corona-Leugner und/oder Maskenverweigerer noch nicht so verbreitet...

Wieder war es Zeit für ein Rundum-Panorama.


Wir sind die Treppen hochgelaufen, und noch höher, und noch höher, aber ganz bis nach oben wollten wir nicht. Zudem knubbelt es sich nach oben hin immer mehr und extra Eintritt kostet es auch noch. Aber der Ausblick von hier reichte uns auch so. Bevor es wieder runter ging, haben wir uns Eis gekauft und im Schatten einer kleinen Kapelle entspannt.


Etwas weiter oben gab es noch ein 360°-Bild.


Auch wenn es uns hier doch recht voll vorkam, im Vergleich zum ansonsten üblichen Trubel, der hier in den Sommerferien herrscht, war es laut einigen Bekannten, die hier auch schon einmal waren, geradezu leer. Ohne Corona sähe es wohl ganz anders aus. 



Unten angekommen, fuhren wir mit einem Shuttlebus, auf den wir schon wieder warten mussten, zurück zum Parkplatz und dann mit dem Auto weiter.

Nun ging es zum Cap Fréhel, einer Landzunge mit Klippen und einem Leuchtturm.

Rund um den Leuchtturm wächst großflächig Besenheide, sieht toll aus, auch die Klippen. Alles sehr malerisch…


Wir wanderte etwas am Cap entlang und genossen die schöne Aussicht, es war zudem warm und leicht windig. 


Auf dem Weg zurück zum Wagen flog noch ein Militärtransporter um das Cap herum.


Von hier aus ging es langsam in den Süden. Ursprünglich wollten wir natürlich noch gerne weiter westlich in die Bretagne rein, aber die Strecke zieht sich doch gnaz schön. Leider wurde uns dazu die Zeit etwas knapp, so dass wie hier eine "Abkürzung" nahmen. Als nächstes wollten wir uns die Salzgärten von Guérande anschauen. Wow, was für eine Landschaft! Das sind alles so kleine Parzellen, wo dann Leute Salz aus dem Meerwasser gewinnen. Das ganze gehört nicht einem riesigen Konzern, sondern vielen kleinen Salzbauern. Es gibt auch eine kleine Ausstellung, wo man dieses berühmte Fleur de Sel kaufen kann. Aber ich habe irgendwo gelesen, dass man das auch entlang der Straße machen kann, was auch noch billiger sein soll. Frank ist mit seiner Drohne geflogen, währenddessen sind Levi und ich spazieren gegangen und haben nebenbei nach so einem Verkaufsstand geschaut, um ein paar Tüten “Fleur de Sel” als Mitbringsel zu besorgen.


Hier aus der Luft gab es dann noch eine Panoramaaufnahme.


Zudem macht Frank noch ein kleines Video von seinem Rundflug.


Danach ging es für uns weiter, zunächst über kleine verwinkelte Wege durch die ganzen Salzfelder.


Von hier fuhren wir zum Hôtel Première Classe in Saint Nazaire, unserem nächsten Übernachtungsort. Das Hotel lag eher am Rand der Innenstadt in einem Gewerbegebiet, hier waren offensichtlich viele Wanderarbeiter einquartiert. Auf jeden Fall saßen viele Männer draußen auf den Bänken und haben in die Gegend geschaut. Sehr wohl habe ich mich da nicht gefühlt, wenn ich ehrlich bin…

Nach dem Einchecken haben wir geschaut, wo wir essen können und haben uns für einen kleinen Laden So'K Kurtocherie entschieden, wo sie alles selber machen. Sogar die Pommes und die Soßen kommen nicht aus der Tüte bzw. Tube. War sehr lecker.
Danach ging es zurück ins Hotel und entspannen.war angesagt. Wie üblich war es nicht wirklich spät, als wir einschliefen.

Die gefahrene Strecke:
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Samstag, 8. Januar 2022

Herbsturlaub 2022

Im Eintrag über den Spätsommer 2022 hatte ich es bereits kurz angedeutet: Wir haben auch schon einen Herbsturlaub gebucht. Dieses Mal machen wir den aber nicht alleine, sondern zusammen mit der Familie von Genias Schwester.
Wir hatten die Idee schon länger, die Kinder (Levi, Timon und Feline) verstehen sich prima und so ist es für die Erwachsenen insgesamt auch entspannter. Zudem sind Timon und Feline auch bisher noch nie geflogen und wollten das natürlich auch unbedingt einmal erleben. Timon war zudem von dem Schnorchelvideo sehr angetan, die ich mit Levi im letzten Sommerurlaub gedreht habe.
Zunächst hatten wir Zypern im Blick, da war ich 1999 einmal als Backpacker unterwegs und mir hat die Insel sehr gut gefallen. Aber nicht im Hochsommer, einfach viel zu heiß. Durch die südliche Lage aber bestens für einen Badeurlaub im Herbst geeigent. Leider waren die Angebote nicht so passend. Nicht wirklich günstig und die "preiswerteren" Reisen alle mit Zwischenlandung und Start/Ankunft mitten in der Nacht.
Wenn Zypern nicht klappt, kommt uns natürlich als nächstes direkt (wieder) Griechenland in den Sinn. Wir mögen das Land, speziell die Inseln und im südlichen Teil ist es auch im Herbst noch warm genug, das haben wir ja 2018 beim Herbsturlaub auf Kreta festgestellt (wobei wir dort nicht gerade Glück mit dem Wetter hatten). Andere ähnlich südliche Ziele wie Türkei oder Südspanien sprechen uns nicht so an.
Für Kreta gab es auch wieder diverse Angebote, aber hier waren wir alle schon (öfters), also schaute ich zunächst einmal woanders. Ich fand ein tolles Angebot auf Samos (dort war ich auch noch nicht), leider war das schon vergriffen, bevor ich es der Runde präsentieren konnte. Weitere Angebote gab es dann noch auf Rhodos. Dort war ich 2006 mit Jessica einmal zu einem derben Low-Cost-Urlaub und auch die Insel ist wirklich schön und hat einiges zu bieten.

Recht schnell stieß ich auf ein gutes Angebot vom 4* Hotel Kreston Palace. Gut 1400€ für uns 3, knapp 2000€ für die 4, alles mit Transfer und HP. 

Das Hotel liegt im Norden der Insel, unweit von Rhodos-Stadt und auch nicht weit vom Flughafen der Insel entfernt. Somit bleibt einem ein allzu langer Transit auch erspart.


Die Anlage ist schon recht groß, hat verschiedene Gebäude und unterhalb davon eine große Poollandschaft. Von dort sind es rund 100m Fußweg zu einem kleinen Strand, der von Felsen eingerahmt ist. Das finden wir besonders toll, weil sich eben dort gerne Fische herum treiben. An einem weiten, flachen Sandstrand sieht man in der Regel deutlich weniger davon. So können die Kinder (und nicht nur die!) direkt mit Taucherbrille und Flossen losschwimmen und schauen, was sie dort so alles im Wasser finden.


Ich zeigte es allen und schnell warne wir uns einig. Das nehmen wir!
Dann ging es an die Buchung, das war dann leider wieder etwas mehr Chaos als erwartet.

Ich vergleiche die Preise ganz gerne bei weg.de, dortr kann manrecht detailiert bestimmte Wünsche intragen aber auch vieles offen lassen. Was man dort nicht kann, ist mehr als ein Zimmer/Apartment buchen. Ich schaute dann weiter und fand diese Option bei Check24. Nun war ich aber am Wochenende unterwegs und die Preise gingen gerade deutlich nach oben. 
Also besser noch ein paar Tage abwarten.
Anfang der nächsten Woche also das Spiel noch einmal: Alles eintragen, ein passendes Angebot im vorherigen Preisbereich finden und buchen. Alles eintragen, per Kreditkarte zahlen und Bestätigung bekommen. Alles gelaufen, fein.
Etwa 1h später kommt dann eine weitere Mail, die darauf hinweist, dass inzwischen die Preise des Veranstalter gestiegen. Und das auch gleich Mal zwischen 300 und 400€ pro Partei! Natürlich wurde das dann auch nicht wirklich gebucht.
Dann ging die Suche wieder los, anders Angebot, angeklickt und wirklich alle Preise zogen direkt deutlich an. Bei weg.de waren die günstigen Preise noch zu sehen, aber halt nicht als eine Gesamtbuchung. Somit wollte ich dann halt doch 2 Buchungen durchführen. 
Mit zwei parallel geöffneten Fenstern klickte ich mich durch die Buchungen, einmal für uns 3 Personen, einmal für die anderen 4.
Ich kam mit den 2 einzelnen Buchungen wieder auf den erwarteten Preis, sogar beim gleichen Anbieter. Also beide Reisen gebucht. Wieder kamen nach wenigen Minuten die Bestätigungsmails an mit dem Hinweis, diese Buchungen müssten vom Veranstalter bestätigt werden. 20min später passierte das für unsere 3er Buchung. Die andere Bestätigung ließ auf sich warten. Nach etwa 2h dann die nächste Mail: Der Preis des Veranstalters ist gestiegen, Buchung somit nicht erfolgt. AAARRRGGGHHHH!!!

Nun hatte ich also für uns 3 eine verbindliche Buchung, für die 4 anderen nicht!
Also schnell wieder zurück auf die Seite und in der Tat war das zuletzt gewählte Angebot jetzt weg. Aber es gab das gleiche Paket bei einem anderen Anbieter für nur rund 25€ mehr, also schnell dort zugeschlagen! Und das hat dann nun auch final funktioniert, rund 20min später war auch die Bestätigung da. Ein kleiner Stein viel von mir ab. Meine Güte...


Durch das ganze hin und her wurde es nun etwas teurer als vor dem Wochenende (von dem Stress einmal abgesehen), wir zahlen zu dritt (wie von anfang an) 1436€, die Familie von Genias Schwester ist mit 2017€ am Start. Das Problem waren hier die Familienzimmer für 4 Personen, die wurde während meines Suche wohl langsam knapper, wodurch die Preisanpassungen stattfanden, während ich gerade buchte.
Bei Check24 war es insgesamt daher deutlich teurer, weil man so ein Gesamtpaket natürlich bei einem Veranstalter bucht. Über meinen Weg haben wir nun 2 verschiedene Veranstalter. Vielleicht werden wir somit auch mit verschiedenen Bussen zu unserem Hotel gebracht, mal schauen...

Bei der ersten Suche vor dem Wochenende fanden wir die günstigen Angebote noch mit zeitlich angenehmen Flügen von Kassel-Calden. Das war in der Woche danach leider weg, so fliegen wir nun von Bremen, Start schon um 06:00 Uhr. Naja, immerhin noch die Wunschreise bekommen und von dort bin ich auch noch nie geflogen.
Da Rhodos noch einiges abseits vom Baden zu bieten hat, werden wir uns vor Ort einen Mietwagen holen. Mit Levi alleine reichen da locker 1-2 Tage, er mag nicht so gerne rumfahren und ist lieber im Wasser. Das wird bei den anderen beiden Kids wohl kaum anders sein. Mit zwei Familien können wir uns da aber gut abwechseln. Einmal können die einen etwas auf der Insel ansehen, einmal die anderen, während die Kinder dann jeweils bei den "heimgebliebenen" am Hotel im Wasser planschen können.

Wir freuen uns alle auf jeden fall schon sehr auf diesen Doppel-Familienurlaub!