Samstag, 7. November 2026

Pinguin gefunden

Endlich wieder ein neues (soziales) Netzwerk!
Nein, sowas sagt natürlich niemand (mehr). Aber hier geht es konkret eher um eine Reise-Tagebuch-App mit Netzwerkmöglichkeiten. Es nennt sich Find Penguins und ist im Prinzip eine deutsche Variante ähnlich wie Polarsteps. Das kannte ich natürlich schon länger, hatte aber kein wirkliches Interesse, noch ein weiteres Medium zu bespielen. Aber eigentlich hatte ich mich auch nie näher damit beschäftigt.

Bei Find Penguins (hier ein kleiner Test) waren nun reisebegeisterte Freunde unterwegs und so folgte ich ihnen dort und fand dann doch bald Gefallen daran.


Für mich sollte das aber kein Ersatz für meine Reiseberichte hier im Blog werden, sondern eher leicht und flott nachvollziehbare Punkte unterwegs mit Fotos und einigen Stichpunkten dazu.

Inzwischen habe ich nun schon ein paar Reisen "mitgeschnitten" und es gefällt mir wirklich gut. Ich habe einen für mich recht brauchbaren Workflow gefunden, auch in Kombination mit Einträgen bei Instagram.


Wie so eine Reise dann im Endeffekt aussieht, könnt Ihr Euch gerne einmal bei unserer Japan-Reise vom Jahresanfang anschauen. Keine Sorge, einen "richtigen" Bericht wird es natürlich auch noch geben. 
Seit Anfang des Jahres habe ich somit nun einen weiteren Reisebegleiter. Mal schauen, ob und wie viele Reisen wir ggf. auch noch nachtragen werden. 

Jedenfalls wird seit 2026 mit Pinguin gereist.

Mittwoch, 4. November 2026

Winterflucht 2027

Unsere Winterflucht für 2027 steht! Vom 26.02.-06.03. geht es in den Oman.
Dieses Land auf der arabischen Halbinsel steht schon seit einigen Jahren auf unserer Liste und nun werden wir uns das endlich einmal ansehen.


Das Land ist einerseits nicht gerade klein (liegt bei der Fläche zwischen Polen und Italien), andererseits sammeln sich die meisten Sehenswürdigkeiten im Norden zwischen der Küste am Golf von Oman und dem Hadschar-Gebirge. Daher werden wir unsere Reise auch auf dieses Gebiet beschränken.


Am letzten Wochenende haben wir dann unsere Quartiere abgesteckt und gebucht, die Reise startet und endet in der Hauptstadt Maskat. Dort haben wir unsere erste und auch letzte Unterkunft. Von dort geht es durch die Berge des Dschabal al-Achdar, das erste Quartier ist in Misfah al Abriyyin unweit des Dschabal Schmas, dem höchsten Berg des Landes, samt benachbarten tiefen Canyon Wadi Nakhar. 
Weiter geht es dann in das nicht weit entfernte Nizwa, dort bleiben wir 2 Nächte. Von dort geht es in ein Camp, wo wir eine Nacht in der Wüste genießen werden. Schließlich führt uns unsere Reise noch in die Küstenstadt Sur. Dort möchte ich dann noch in den Ausläufer des Arabrischen Meeres springen. Danach geht es zurück nach Maskat.

Die Flüge hatte ich schon etwas länger beobachtet und Ende September dann einen Schnapper gemacht. Die Tickets kosteten die ganze Zeit gut 500€ p.P., plötzlich gab es das Angebot für 2 Personen - zusammen 734€, also nur noch 367€ p.P. mit der staatlichen Fluggesellschaft Oman Air. 
Neben den Unterkünften ist inzwischen auch ein Mietwagen gebucht, somit wäre dann alles im Kasten. Jetzt können wir nur noch hoffen, dass es in der Region "ruhig" bleibt.

Jetzt bleibt nur noch die Vorfreude und etwas warten!

Sonntag, 1. November 2026

Neu gePIXELt

Seit gut 2 Jahren war ich mit meinem Pixel 8 Pro unterwegs und nach wie vor sehr zufrieden mit dem Gerät. Aber seit einiger Zeit habe ich u.a. eine 360° Kamera (Insta360 X4) und diese filmt (wenn man denn möchte) ihre Rundherum-Videos in 8k. Das braucht, wie man unschwer erahnen kann, ordentlich Speicherplatz. Und genau diese ging mir auf dem Handy zunehmend aus.

Das Pixel 8 hatte nur die kleine Speicher-Ausstattung mit 128GB, was mir bisher immer locker reichte. Nun wurde es knapp. Also dachte ich mir (wie seinerzeit beim Kauf des 8er auch): Warte, bis das neue Modell raus kommt und nimm dann das Vorjahresmodell.

So kam die Vorstellung des neuen 11er Modells (was es nun mit 128GB auch gar nicht mehr gibt) und ich schaute nach den Preisen für ein Pixel 10 (Pro) mit 256GB: Die lagen bei knapp 900€ (das normale) und sogar nur etwa 830€ für das XL.
Durch Zufall stieß ich dabei aber auf eine Ankaufaktion im Google Store, die neben der normalen Inzahlungnahme vom Altgerät beim Neukauf eines Pixel 11 (Pro) zusätzlich noch 400€ Prämie drauf legen, wenn man dieses Trade-in nutzt. Oha, das ist ein ganz ordentliches Paket.
Schnell klimperte ich in den Rechner mein Pixel 8 Pro rein und erhielt dann (wenn ich mich nicht irre) ein Angebot von 580€. Wenn ich die 400€ abziehe war mein altes Pixel dort also nur noch 180€ wert. Das war schon etwas wenig, auf den üblichen Verkaufplattformen lagen die eher bei meist 270-400€.
Aber ich hatte ja noch ein (quasi ungenutzes) "Notfallhandy" von Motorola und ein uraltes OnePlus 2 hier rumliegen. Leider standen beide Modelle nicht in der Aufkaufliste. Als ich mich so durchklickte, kam irgendwann auch Samsung, bei denen es eine ausgesprochen lange Liste mit teilweise sehr alten Handys gab. Da kam mir die Idee, ein altes Modell billig zu erwerben und dieses dann dort einzureichen. Wie es das Glück manchmal so will, fand ich kaum 20km entfernt ein 2017er Samsung Galaxy J5, inseriert für 15€. Für dieses Schätzchen sollte ich per Trade-in satte 430€ bekommen! 

Um die ganze Geschichte abzukürzen, es lief genau so, wie ich es erhofft hatte. 
Statt ein Pixel 10 Pro für mindestens 830€ kaufte ich mir nun ein nagelneues Pixel 11 Pro mit 256GB Speicher für 769€! Ich hatte zunächst mit dem XL geliebäugelt, aber noch einmal 200€ mehr waren mir dann definitiv zu viel Aufpreis.





Warum ein Pro-Modell? Nun, mir geht es da primär um das zusätzliche Tele-Objektiv.
Ich habe schon vor vielen Jahren meine klobige DSLR aus dem Reisegepäck verbannt, ohne auf gescheite Urlaubsfotos verzichten zu müssen. Daher ist für mich auch ein optisches Tele ein Muss.
Da hat sich auf den ersten Blick vom Pixel 8 bis zum 11 gar nicht so viel getan, es blieb optisch beim 5x. Natürlich ein besserer Sensor und ggf. etwas mehr MP, aber das war es eigentlich. Unter der "Haube" hat sich dagegen mit dem Erscheinen des Pixel 10 einiges getan, da wirkt inzwischen bei der Verarbeitung der Bilddaten die interne KI mit und was die leistet, ist schon recht beeindruckend. 
Beim 8er Modell war noch bei 30x Schluss und das Ergebnis war schon deutlich besser als die 20x vom Pixel 6 Pro davor. Aber mehr wollte man nicht wirklich nutzen wollen.
Beim 10er ging es dann mit KI bis auf 100x hoch und das 11er lässt sogar 120x zu.
Was dabei raus kommt? Hier mal ein paar Fotos. Stammen so direkt aus der Kamera, kein nachbearbeiten, einfach direkt "out-of-the-box" bei Google Fotos hochgeladen (und dabei auf gut 12MPix beschnitten und noch etwas komprimiert).
Einmal mit der normalen Weitwinkellinse und dann mit dem Tele auf 120x.

Hier einmal 2 Fotos vom heimische Hof auf einen Schornstein einer benachbarten Gartenhütte (in der Mitte des ersten Bildes).
 


Bei einem Besuch meiner Eltern habe ich einen Apfelbaum in der benachbarten Wiese als Ziel genommen. Alles aus der Hand (aber natürlich angelehnt, aber ohne Stativ).



Und einen Fast-Vollmond habe ich neulich auch aufgenommen, ebenfalls (am Fenster) angelehnt. Wobei hier der Zoom nicht auf dem Maximalwert stand, dabei wurde das Bild für unseren Trabaten "zu klein", müsste so ca. Zoomfaktor 95 gewesen sein.


Natürlich kann das alles eine gute Kamera mit sattem Tele besser, aber das ist dann halt immer eine Frage des Anspruchs. Und die vom Preis und was man mit sich herumschleppen will.

Ich war jedenfalls von den Ergebnisse schon ein wenig beeindruckt. Wenn man dann bei den ausgepuckten Bildern noch etwas an Kontrast oder Schattenwerten dreht, sieht das meist schon ganz chic für Instagram und Konsorten aus.

Nach ein paar Wochen in Nutzung bin ich wunderbar zufrieden mit dem Gerät, an die etwas kleinere Bauform habe ich mich schnell gewöhnt und die sonst gerne aufgeführten Kritikpunkte ("lahme" CPU/GPU oder Akku-Laufzeit zu gering) betreffen mich nicht. Ich kam auch mit dem 8er vorher fast immer durch den Tag und das 11er hält bei mir bisher noch deutlich länger. Ich habe nur selten am Abend einen Akkstand unter 40%.
Der Kaufzeitpunkt schien auch gut gewählt, aktuell gehen die Preise von neuen Geräten angesichts der explodierenden Speicherpreise eher weiter nach oben als nach unten.

Ich hoffe mal, der Speicherplatz reicht mir nun wieder für ein paar Jahre.