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Mittwoch, 10. Dezember 2014

Konzerte

Konzerte gehören nach wie vor zu meiner Leidenschaft.
Auch, wenn ich schon lange nicht mehr so aktiv bin wie vor gut 10-15 Jahren, wo es jedes Jahr auf rund 40 Konzerte ging.
Das liegt neben anderen Verpflichtungen auch viel an der seitdem veränderten Konzertszene in der Heimatstadt. Die hat ihr damals sehr hohes Konzertniveau leider nicht gehalten.
Noch vorhanden Clubs (z.B. Forum) bieten heute deutlich weniger als damals und andere (Kamp) gibt es leider gar nicht mehr.
Nun gut, genug Sentimentalitäten. Darum soll es eigentlich auch gar nicht gehen.

Wie gesagt, ich gehe immer noch gerne auf Konzerte. Eigentlich wollte ich auch regelmäßig darüber etwas schreiben. Aber genau das habe ich gar nicht wirklich getan. Vor allem dieses Jahr.
Daher nun noch schnell ein kurzer Rundumschlag, was im Laufe des letzten Jahres in dieser Sache gesehen wurde (und es davon auch Fotodokumente gibt).


Ich fange mal mit Vista Chino an, dem Nachfolgeprojekt von Kyuss-Lives!
Das Konzert fand am 27.10.2013 im Rosenhof/Osnabrück statt. Support waren Monster Truck.
Nachdem ich in den Vorjahren verschiedene Besetzungen sehen konnte (sowohl Nick Oliveri als auch Scott Reeder am Bass) gab es vom "Original" neben Sänger John Garcia noch Brant Bjork am Schlagzeug. Gitarrist war während der ganzen Zeit der Belgier Bruno Favery.
Den Bass-Part übernahm auf dieser Tour Mike Dean von Corrosion of Conformity.
Genug Namen, hier sind die Fotos.



Weiter ging es dann am 16.12.2013 mit einem Gig von Pro-Pain in der Kulturwerkstatt/Paderborn.
Ich habe nicht einmal mehr die Infos, wer dort als Support auftrat....


Es folgte dann am 14.02.2014 die Supersuckers im Bielefelder Forum. Support waren Vermints & Vegrants.


Als nächstes ging es nur 2 Tage später nach Dortmund ins FZW, dort gab es Monster Magnet zu sehen. Support waren die großartigen Church of Misery aus Shinjuku/JP.


Weiter ging es wieder in den Bastard Club/OS mit Corrosion of Conformity am 24.03.2014. Vorband an diesem Abend: Dyse.


In der selben Lokalität gab es am 15.04.2014 Crowbar mit Support von Iron Walrus.


Dann war Pause bis zum Sommer, am 17.08.2014 fand in Herford das zweite X-Rockfest-OpenAir statt.
Zu sehen waren Machine Head, Amon Amarth, Airbourne, Life of Agony, Caliban, Graveyard, August Burns Red, Napalm Death, Any Given Day und Wovenwar.
Da wir alle nicht mehr die Jüngsten sind haben wir erst einmal schön im Garten eines bekannten gerillt und vorgeglüht. Das ganze schön überdacht, so blieben wir zumindest trocken. Zumindest vorerst, bei Amon Armath war es dann wieder vorbei damit.
Fotos von Life of Agony, Airbourne, Amon Amarth und Machine Head.


Als nächstes folgte dann am 07.10.2014 mal wieder das Forum/BI mit The Picturebooks und Kadavar. Großes Kino an dem Abend.


An gleicher Stelle spielte dann am 05.10.2014 Helmet auf. Die Band besteht eigentlich schon seit längerem nur noch aus Mastermind Page Hamilton, der die letzten Touren mit Gastmusikern jeweils einem Album aus der Bandgeschichte widmete. Die Vortour war dem Album Meantime gewidmet, auf dieser Tour ging es um Betty.


Den Abschluss dieser Liste bildet vorerst John Garcia mit seinem Auftritt im Bastard Club/OS. Einige Monate vorher hat er ein ziemlich grandioses Album unter eigenem Namen heraus gebracht. neben Stücken von diesem gab es natürlich auch noch diverse Klassiker aus seiner Bandhistorie.
Support waren Komatsu aus Eindhoven/NL und Steak aus London/UK.


Vielleicht komme ich in Zukunft mal dazu, etwas regelmäßiger zu Konzerten etwas zu schreiben.

Erst einmal ist der Kram aber nun auch aufgearbeitet. 

Freitag, 30. August 2013

X-Rockfest

Upps, da war doch noch was. Also mal schnell nachreichen.

Am 18.08. fand das Eintages-OpenAir-Festival am X statt. Hinter dem Titel "Rockfest" verbarg sich allerdings von vorne bis hinten Metal in verschiedenen Ausprägungen (überwiegend Metalcore und Thrash). Als LineUp standen (in dieser Reihenfolge) von 11-22 Uhr auf der Bühne: While She Sleeps, Whitechapel, DevilDriver, Fear Factory, Caliban, Anthrax, Trivium, Killswitch Engage, Bullet For My Valentine und Slayer.
Für die etwas über 40€ (inkl. VVK) wurde also wirklich viel geboten! So einige davon (besonders die "Klassiker" Slayer und Anthrax) hatte ich schon ewig lange nicht mehr gesehen. Wurde also mal wieder Zeit.
Matze bot sich als Fahrer an und so kamen wir bei den letzten Zügen von Whitechapel an. Passte also, da ich definitiv DevilDriver sehen wollte.

Hier mal die Sammlung der überschaubaren Handyfotos (mit entsprechender Qualität):

 

Wirklich nett vor Ort, überschaubare Größe und gut einsehbarer Hauptplatz vor der großen Bühne.
Und alle Bands machten an diesem Tag wirklich Spaß! Trivium kannte ich gar nicht und hatte anhand der Logos und Shirts eher etwas Richtung nordisches vermutet, so Wiking- oder Folk-Metal. War es zum Glück dann aber nicht sondern fügte sich nahtlos in den Sound ein.
Fear Factory war auch weniger (bis fast gar nicht) elektrisch wie ich es bisher aus der Konserve kannte. Allerdings amüsierte uns der oft gnadenlos schiefe melodische Gesang (das Gebrülle war OK) doch ziemlich.
Wir standen fast den ganzen Tage recht weit hinten in einer Ecke neben dem Mischerzelt, dort war es weniger beengt.
Zu Anthrax gingen wir weiter nach vorne nahe des Bierstandes, dort hatten sich einige Bekannte versammelt, allerdings war es mir hier doch etwas zu gedrängt auf Dauer. Also ging es später wieder zurück.
Matze musste leider schon recht früh wegen Unwohlseins wieder fahren, zum Glück traf ich noch eine Bekannte, mit der ich zurück fahren konnte.

Es war ein rundum gelungener Tag mit viel netter Musik für die Ohren.

Dienstag, 23. April 2013

Jon Spencer Blues Explosion - Forum/BI

So langsam geht es (in meinen Augen) wieder aufwärts mit dem Forum. In den letzten Jahren war das Konzertprogramm doch immer dünner geworden und sagte mir zudem auch nicht immer zu. Die VISIONS-Partys gibt es nun auch schon länger nicht mehr und somit verschwand eine weitere gute Konzertreihe.
Aus dem ehemaligen Wohnzimmer mit sicherlich zwei besuchten Konzerten/Monat (+ die vielen Partys) vor rund 10 Jahren wurde eine kaum noch besuchte Location.
Bis 2013 halt, denn in diesem Jahr passiert wieder etwas mehr. Es tauchen wieder deutlich mehr Konzerte im Veranstaltungsplan auf und zudem wieder interessante Acts.
Sonntag war wieder so ein Tag für mich. Jon Spencer Blues Explosion stand auf dem Plan und ich musste in der Tat feststellen, dass ich diese New Yorker Band bisher noch nicht live gesehen hatte. Anscheinend war ich an diesem Abend aber wohl der einzige aus dieser Zuschauergruppe.
Es begann mit dem Support Gemma Ray, eine zarte Engländerin mit Blume im Haar, die mit großer (Blues/Jazz) Gitarre klaren Gesang mit sehr halligem Surfsound kombinierte. Dazu gab es nur noch ein Schlagzeug, wirklich schöne Musik bei kleiner Besetzung. Für meine persönliche Rotation zu ruhig, aber zum Lesen auf dem Sofa prima.
Alle Fotos des Abends sind übrigens hier zu finden.
Dann kam die Blues Explosion und mit ihr stieg der Lautstärkepegel ein ordentliches Maß an. Besser wie mit dem Bandnamen kann man die Live-Performace auch kaum beschreiben: Bluesige Grundpassagen die immer wieder in verzerrten Noisewänden untergehen, auch einhergehend mit dem hektischen Gesang.

  

Nach etwa 20min wurde der Bass abgelegt und durch die zweite Gitarre ersetzt. Ab nun noch mehr Noise, wirklich große Klasse. Nach rund einer Stunde war zunächst Schluss, das Gesangsmikro lag auf dem Bühnenboden und ein zuletzt geschriehenes "Baby" wurde in einer endlose Schleife eingefangen, welche zunehmed weiter verzerrte. Als das Wort immer schlechter zu verstehen war kam ein pulsschlagartiger Beat dafür prägnanter in den Vordergrund, bis schließlich vom Wort fast nichts mehr zu verstehen war und nur noch dieser pulsierende Beat blieb. Wow, großartiger Pauseneffekt.
Dann kam die Band zurück und spielte nicht einfach eine oder zwei Zugaben. Nein, es wurde etwa eine halbe Stunde weitergelärmt bis schließlich etwa um Viertel vor 12 Schluss war.
Großartige Show und mal wieder festgestellt:

Zu lange mit dem Besuch bei dieser Band gewartet....

Samstag, 23. Februar 2013

Pothead - Forum/Bielefeld

Pothead ist eine der Bands, die jedes Jahr im Forum spielen. Seit einer gefühlten Ewigkeit. Die Jüngeren unter uns würden behaupten: Immer schon.
Alljährlich zum Jahresanfang kommen sie irgendwann reingeschneit. Pothead eilt ein grandioser Ruf als Liveband vorraus und daher plane ich eigentlich schon seit Ewigkeiten auch mal dabei zu sein. Nie hat es bisher geklappt. War ja eigentlich auch nie so tragisch, sie kommen ja eh jedes Jahr wieder. Gestern war ich nun endlich das erste Mal dabei.

Auf seine Art war schon der Stand vom Merchandise beeindruckend. Erst einmal war die Auswahl an Textilien recht beeindruckend, vor allem aber auch das Angebot an Größen. Bei so einigen Shirts ging es bis 5XL! Bei den meisten Anbietern ist bei XL Schluss ist. Nicht schlecht...


Gegen halb 21:30 Uhr ging es dann los. Direkt Pothead, kein Support. Schluss war nach 4 oder 5 Zugaben (zweimal zurück auf die Bühne gekommen) gut 2 Stunden später.
Obwohl ich selber nur 2 Alben habe war für mich doch überraschend, wie viele Stücke ich kannte.
Jetzt ärgere ich mich ziemlich. Das ich so viele Jahre nicht hingegangen bin. Wirklich grandios.

Fest steht: So leichtfertig wie die letzten Jahre werden ich das Konzert 2014, 2015, ... nicht verpassen!

Dienstag, 5. Februar 2013

Clutch - Luxor/Köln

Am 31.01.2013 war es endlich wieder so weit: Ein Konzert von Clutch stand auf dem Plan. Leider im Luxor in Köln, weil a) wieder etwas mehr Fahrerei und b) ich das Luxor wegen der Räumlichkeiten nicht unbedingt sonderlich toll finde. Es ist ein langer, schmaler Schlauch, dazu recht flach. Ergo: Wenn es voll ist ziemlich stickig warm/heiß. Und da der Gig (wie übrigens alle in Deutschland) schon ausverkauft war konnte man von letzterem ausgehen.
Als Support spielten Hark aus Wales, leider bekamen wir davon nichts mit, da wir recht spät erst los kamen und schon froh waren, überhaupt pünktlich zu Clutch anzukommen.
Zum Glück waren die Straßen frei und wir bekamen einen Parkplatz in der Nähe. Drinnen war der Laden wie erwartet zum Bersten gefüllt, so wollten wir (wie bei Fu Manchu an gleicher Location auch schon) ganz nach vorne links von der Bühne, wo es zu den Toiletten geht. Ich tankte mich also durch, war aber schnell alleine unterwegs, Frank und Meik blieben irgendwo auf der Strecke.


In der Tat war es dort platzmäßig etwas großzügiger und auch nicht mehr ganz so heiß, zudem kann man recht gut sehen, wenn auch seitlich auf die Bühne und bisweilen stand ein Pfeiler im weg. Aber nun gut. Kaum dort angekommen ging es auch schon los.
Ich war ganz gespannt, was für ein Set mich hier erwartet. Clutch begleiten aktuell die Tour recht medial per FacebookTwitter, posten nach jedem gig Fotos und auch die gespielte Setlist. Und diese unterscheidet sich wirklich jeden Abend! Nicht nur die Reihenfolge der Stücke, auch werden jedes mal rund 1/4 der gespielten Songs ausgetauscht. So ist wirklich jedes Konzert einmalig.
Da im März das neue Album rauskommt (welches auch im Internet gut dokumentiert wird) war ich natürlich darauf besonders gespannt. Earth Rocker wurde mit dem gleichen Produzenten ("Machine") wie Blast Tyrant und Pure Rock Fury eingespielt und soll wieder deutlich härter als die letzten Alben werden. Das Titelstück (s. Video) gibt das schon ganz gut wieder.


Tja, es war von vorne bis hinten großartig!
Mein Lieblingsstück (Mice and gods - wenn es das überhaupt gibt) wurde auch gespielt, direkt nach dem neuen (und großartig goovendem) Crucial velocity. Nach dem normalen Set gab es noch Cyborg Bette und als krönenden Abschluss Regulator.
Schließlich gab es noch ein feines Tour-T-Shirt und wir fuhren überaus zufrieden nach Hause.

Jetzt heisst es nur noch warten, bis das neue Album endlich raus kommt...!

Dienstag, 13. November 2012

I'm going Down....

... nach Dortmund! Endlich war diese "Supergroup" mal wieder in Deutschland unterwegs und wir mussten auch nur bis zum FZW fahren.
Noch dazu war der Termin an Halloween, was ja am folgenden Tag einen Feiertag nach sich zieht. Bestens! Zu fünft machten wir uns auf den Weg und trotz zwischenzeitlichem Stau auf der A2 kamen wir genau passend an. Wenige Minuten später fing die Vorband Warbeast an. Hübsch verkleidet (halt Amis zu Halloween) betraten sie die Bühne und legten los. Es gab klassischen Thrash-Metal in durchaus guter Qualität. Schon beim zweiten Stück bemerkten wir Phil Anselmo hinter einem der Gitarrenverstärkern neben dem Schlagzeug, der gut mitging.
Beim letzten Stück machte er dann auch gleich vorne mit (wie hier in NYC):


Danach kamen dann Down. Einfach nur großartig! :-)



Der ganze Gig war ein rauschendes Fest, die Qualität der Bilder lässt (natürlich, da wieder nur Handy) zu wünschen übrig. Zur Zugabe waren auch sie dann auch (in feinster Südstaaten-Optik) verkleidet und zum großen Finale durfte die Jungs von Warbeast auch noch mitmachen. Minutenlanges Feiern und Jammen bis schließlich alle begeistert in die Nacht entlassen wurden. Hier noch ein gefundenes Video, Position nicht so dolle aber klanglich weniger mies als die anderen, die ich gefunden habe. So als Eindruck. ;-)


Was für ein toller Abend. So geht Konzert!

Donnerstag, 11. Oktober 2012

Fu Manchu

Am letzten Dienstag stand mal wieder ein Konzert an. Es sollte nach Köln zu Fu Manchu gehen.
Etwas ärgerlich war im Nachhinein nur, dass am gleichen Abend auch noch Nashville Pussy in Osnabrück spielten. Die hätte ich nämlich auch gerne mal wieder her. Bei beiden Bands ist das schon einige Jahre her, beides übrigens zuletzt in Bielefeld. Aktuell muss man ja leider viel herum fahren. Hoffe mal, die Zeiten ändern sich wieder. :-(
Die Kalifornier haben zwar kein aktuelles Album (das letzte ist nach wie vor Signs of Infinite Power von 2009), allerdings sich wohl dem aktuellen Trend (?) angeschlossen, eine Album-Tour zu spielen. Das hat z.B. auch Monster Magnet letztes Jahr schon gemacht (mit Dopes to Infinity von 1995).
Es sollte also ein Gig zum Album The Action is Go von 1997 werden. Die Örtlichkeit war das Luxor, ein recht kleiner Club in dem ich vorher auch noch nicht war.
Offiziell Einlass ist bei Konzerten dort um 20 Uhr, anfangen soll die Show dann um 21 Uhr. Und ich muss mal sagen, ziemlich pünktlich alles!
Als Frank B. und ich gegen 20:30 Uhr ankamen war der Laden schon derbe voll und die Vorband spielte gerade ihr letztes Stück. Wir schoben uns durch die Massen bis ganz nach vorne, weil seitlich neben der Bühne auch die Toiletten sind, wo ich vorher noch einen Besuch einplante. Da es in dem Bereich zu dem Zeitpunkt deutlich leerer war, blieben wir auch gleich dort stehen. Der Blick war frei, wenn auch "nur" schräg von der Seite auf die Bühne.
Was mir hier auffiel: In quasi allen Läden gibt es inzwischen ein offizielles Rauchverbot, nur leider scheint das kaum einen zu interessieren. In gut belüftetetn, größeren Hallen ist das ja nicht mal ganz so schlimm, aber in manch kleinen Läden finde ich das einfach nur extrem nervig neben der obligatorischen Enge und Wärme auch noch zugequlamt zu werden.
Hier im Luxor gab es im Bühnenbereich einen Mann der Security, der sehr genau darauf achtete, dass eben dieses Rauchverbot eingehalten wird. Selbst mitten im Konzert ging er in das Gedränge 3m vor der Bühne um dem Raucher kurz aber bestimmt zu erklären, dass hier Rauchverbot herrscht. Und das funktionierte! Alle potentiellen "Mittäter" bekamen das nämlich (eben auch wegen der Überschaubarkeit des Ladens) mit und ließen es sein.
Große Klasse! Wenn das nur überall so wäre....


Fu Manchu beeindruckten mit ihrer extrem tighten Spielweise, durch die seitliche Position konnte man sich mit den Augen (zwangsweise) mehr dem Schlagzeuger widmen. Schon extrem smart das ganze Set. Ebenso konsequent die Garderobe von Sänger Scott Hill, seit jeher mit weißem Shirt unter seinem weiß blau gestreiften Jersey (wie immer etwas unten heraus schauend), Jeans und Vans inkl. weißer Socken.
Nach dem Set von The Action is Go gab es dann doch Zugaben, darunter California Crossing und als letztes King of the Road. Nach rund 85min wurden zufriedene Besucher in die Kölner Nacht entlassen...

Das nächste Konzert ist dann Down in Dortmund. Freue mich jetzt schon!

Mittwoch, 18. April 2012

Corrosion of Conformity

Am Ostermontag (09.04.12) in er Matrix/Bochum. Wieder ein termin, den ich eigentlich schon lange kannte und irgendwie verpennt hatte. Zumindest was das Besorgen von einer Karte angeht. Abends am Gründonnerstag kam mir das wieder in den Sinn. Toll. Aber ein kurzer Anruf bei der Matrix und AB-Text sowie eine Facebook-Nachfrage beim Tourveranstalter gaben die Gewissheit: Gibt noch genug Karten an der Abendkasse.



So fuhren wir (Maik, Tobi, Frank und ich - wie so oft schon) dann also munter los gen Bochum.
Und in der Tat, die Matrix war geradezu erschreckend leer. Das sollte sich auch kaum ändern, es blieb irgendwo im Bereich von 30-40 Gäste. Sollte CoC kaum noch Leute ziehen oder passte der Ostertermin einfach so vielen nicht?
Los ging es mit Zoroaster, die irgendwo im Bereich von Psychodelic-Metal anzusiedeln sind. Leider konnte man das kaum genießen, der Sound war wirklich unterirdisch. Nebenbei auch einfach höllenvielzulaut. So tief habe ich meine Ohrstöpsel selten im Gehörgang. Das gleiche Leid betraf auch die 2. Band des Abends, Black Cobra aus San Francisco.
Schade, denn diese Kapelle besteht nur aus 2 Personen, einem Schlagzeuger und dem Sänger/Gitarristen. Der Bass kam hin und wieder via Fußpedal ins Spiel, eine nteresssate Kombi. Allerdings muss man sich schon etwas an den basslosen/armen Sound gewöhnen. Das miese Abmischen zerstörte das Hörerlebnis sicher auch zu einem guten Teil.
Zum Glück hatten CoC dann ihren eigenen Mischer am Start und schon war grob von sowas wie Klang zu reden!
Bei dieser Tour spielt die Band in 3er Besetzung, also ohne Pepper Keenan (Gitarre/Gesang), somit gehörte Mike Dean am Bass auch das Micro. Im Gegensatz zu seinen beiden Mitstreiter Stanton Moore und Woody Weatherman fehlte dem aber wohl teilweise etwas die Lust vor dem kleinen Publikum zu spielen.
Nun ja, war trotzdem ein sehr solides Set und wir hatten 60 Minuten Spaß!

Schade, dass es so leer war...

Freitag, 5. August 2011

Götterdämmerung Vol.2

Nachdem wir Anfang des Jahres schon einmal mit einer kleinen Gruppe bei Kyuss Lives! in Köln waren, ergabe es sich, dass dieses "Reunion"-Truppe ein weiteres mal in Schlagdistanz spielen sollte. Für Frank B. und mich stand schnell fest, dass wir uns die Show natürlich noch einmal ansehen! Diesesmal sollte es in's neue FZW nach Dortmund gehen. Ist zum einen näher für uns und zum anderen waren wir beide noch nicht in der neuen Location. Der letzte Besuch dort fand bei einer der "Abrisskonzerte" im Februar 2009 (damals: Bison B.C.) in den alten Gemäuern statt. Wurde also dringend mal Zeit...!

2 Tage vor dem Termin (03.08.) laß ich dann durch Zufall, dass der Bassist Nick Oliveri nicht dabei sein wird. :-(
Der Typ hatte wohl (mal wieder) "Streit" mit seiner Freundin, so dass es zu einem Polizeieinsatz an seinem Haus in L.A. kam: Verhaftung, 100.000$ Kaution und daher wohl Ausreiseverbot.
Direkt nach dieser Meldung stand aber auch gleich, wer für ihn einspringen sollte: Niemand geringeres als Scott Reeder, der einst auch Nick Oliveri bei Kyuss ersetzte, spielt die aktuell eine handvoll Gigs! Damit war auch die Fan-Seele beruhigt. :-)

Die beiden anderen Frühjahrs-Mitfahrer Marc und Tobi hatten leider keine Zeit, dafür war auch wieder Maik am Start, den wir damals in Köln vor Ort trafen.
Die Fahrt nach Dortmund fungierte zudem auch gleich als JungFern-Fahrt für meinen "neuen" Kleinwagen. Dieser überstand die Reise auch ohne Probleme und funktionierte wie erhofft.

Das neue FZW ist ein richtig feiner Laden geworden! Mitten in der City in einem Gewerbegebiet an den Bahnschienen sind die Dimensionen doch ganz andere. Grob geschätzt rund 1500 Leutchen sollten wohl in die große Halle passen. Alles sehr geräumig, Luft genug nach oben und zudem eine passend hohe und große Bühne mit einer sehr guten Soundanlage. Wirklich topp! :-)
In der langen Warteschlange suchte ich vor und während des Wartens nach dem Pfingsttour-Mitfahrer Christoph aus Bochum. Wir hatten uns während der Tour darüber unterhalten, dass ich in Köln beim Konzert war und er 2010 "Garcia plays Kyuss" gesehen hatte. Daher wäre ein Treffen keine wirkliche Überraschung gewesen. ;-)
Naja, nichts zu sehen... also rein. Schnell suchten wir uns ein passendes Plätzchen recht mittig, dann ging Frank auf's Klo und Maik holte Getränke, ich stand also allein in der halbdunklen Halle als kaum 2 Minuten später eben jener Christoph sich genau schräg vor mich stellte. Zufälle gibt's aber auch. War natürlich ein großes Hallo!
Pünktlich gegen 21 Uhr ging es (wie angekündigt) los. Keine Vorband, nur das, was alles sehen wollten. Recht angenehm innerhalb der Woche, wenn man am nächsten Tag recht zeitig zur Arbeit muss und noch 120km Weg zu fahren hat.
Was soll ich sagen: Es war genial.... definitiv nochmal besser als der auch schon sehr gute Gig in Köln. Wie schon erwähnt, ein absolut klasse Sound und dazu ziemlich genau 2 volle Stunden Spielzeit. Großartig!
Von einem "Ersatz" am Bass konnte wirklich keine Rede sein - als hätte Scott Reeder die letzten 16 Jahre ständig die alten Kyuss-Stücke gespielt (hat er wohl auch ^^) selbst die Zweitstimmen-Gesangseinlagen von Nick Oliveri wurden kaum vermisst.
Zufrieden suchten wir danach noch einen Schnellimbiss auf um danach gen Heimat zu gondeln.

Dieser Abend hatte sich wieder richtig gelohn!

Freitag, 1. April 2011

Götterdämmerung

Ja doch, das trifft es in etwa. :-)
Nachdem letztes Jahr schon John Garcia mit "Garcia plays Kyuss" unterwegs war (was ich dummerweise verpasste und mir seitdem die Schwärmereien von Frank B. anhören konnte) sollte es dieses Jahr fast eine Reunion geben!
Unter dem "Arbeitstitel" Kyuss Lives! war die alte Kapelle bis auf Josh Homme (wurde wie bei der Garcia-Tour durch Bruno Fevery ersetzt) wieder in Originalbesetzung auf Tour, d.h. mit Nick Olivieri am Bass und Brant Bjork an den Drums.



Die Karten waren schnell gekauft und nachdem kleine zeitliche Irritationen beseitigt waren, konnte es auch losgehen. Frank B. holte mich ab und wir fuhren zu Marc, bei dem Tobi auch schon wartete. Die Fahrzeugwahl viel (gezwungenermaßen) auf Tobi's Mustang, so sollten wir zumindest standesmäßig vorfahren! :-D
Marc hatte zuvor noch Reiseproviant im örtlichen Russen-Supermarkt eingekauft, was immer für einige Überraschungen gut ist, inkl. Quarkriegel und russischem Bier!
Der Karten-Schwarzmarkt blühte im Umfeld der Kölner LiveMusic Hall, was angesichts der nicht so riesigen  Halle und wenige Konzerte auch kaum verwunderte. Wir trafen uns noch mit Maik, der vergeblich versuchte, eine Flasche Jack Daniel's in die Halle zu schmuggeln. Die Schlangen vor dem Einlass waren zudem so lang, dass wir die erste Vorband verpassten. Störte aber auch nicht weiter. Die zweite Band des Abends (Waxy) konnten wir noch sehen, war auch OK.
Ziemlich genau um 22 Uhr war es dann soweit, die Urväter des Wüstenrocks kamen auf die Bühne und die Stimmung war auf dem Siedepunkt.
Ich hatte allerdings nur mein Handy dabei, daher sind die Fotos auch eher von lausiger Qualität, aber nun gut. Das Album dazu gibt es auch noch hier.
Der Gig war der Hammer, allerdings hatte ich die LiveMusic Hall noch nie so voll erlebt, obwohl ich dort schon einige ausverkaufte Konzerte gesehen hatte.
Ach so: Wer nun gar nicht weiß, worum es geht, möge sich dieses zu Gemüte führen:


Nach rund 100min war die Offenbarung beendet und wir gingen noch etwas in einem örtlichen FastFood-Tempel schlemmen, danach ging es zurück und etwa 02:45 Uhr lag ich zufrieden im Bett.
Etwas wenig Schlaf gab es, dann Levi ist morgens eher zeitig munter und die nächste Nacht sollte es nach Schweden gehen.

Aber das ist dann eine andere Geschichte...


Freitag, 18. Februar 2011

Wie dämlich kann man(n) sein...?

Aktuell könnte ich mir mit wachsender Begeisterung in den Arsch beissen!
Naja, ich iabe mich inzwischen mit meiner eigenen Dämlichkeit abgefunden. Nützt ja eh nix.

Was war also passiert?

Eigentlich nix neues, bis auf eine kleine Erkenntnis was Termine angeht. Und das war mir nicht einmal selbst aufgefallen, sondern Jessica.
Wir hatten ja neulich unseren Schwedenurlaub gebucht. Den Termin (24.03.-07.04.11) haben wir frei gewählt. Es war also nicht so, dass unser Häuschen nur noch in diesem Zeitfenster zu haben gewesen wäre. Danach ist es noch über eine Woche frei und auch davor ist noch Luft. Aber passte ja so gut.
Vorgestern abend ist Jessica dann beim Stöbern in meinen alten Facebook-Einträgen aufgefallen, dass ich dort begeistert das Bild einer Eintrittskarte eingestellt hatte.
Nicht irgendeine.... KYUSS LIVES!
Eben jene "Übervater" des Stoner-Rocks, die sich (bis auf Josh Homme vollständig) zu Reunion-Tour entschlossen haben. Diese Idee dazu kam wohl hoch, nachdem Sänger John Garcia letztes Jahr mit "Garcia plays Kyuss" unterwegs war. Das hatte ich schon verpasst, was mich im Nachhinein natürlich ziemlich ärgerte.
War ja nun egal, jetzt kommt ja (fast) die ganze Kapelle!
So weit, so gut. Bis Jessica halt auf diesem Foto das Datum entdeckte.
Nun kann ja jede/r selbst mal einen Blick auf die Karte werfen und das dort abgedruckte Datum mit dem Termin vom Urlaub vergleichen. Tja... ;-)
Jessica wollte mir diesen Umstand noch am selben Abend im Bett verklickern, aber da war ich, aus dem Tiefschlaf gerissen, nicht mehr so wirklich aufnahmefähig. Der Schock holte mich dann aber am nächsten morgen im Büro ein! Dabei hatte ich, warum auch immer, für Kyuss den 16.03. als Termin im Kopf - Keine Ahnung, warum!

Also gleich mal bei der Vermietungsgesellschaft vom Ferienhaus angerufen. Leider sind es kaum noch 5 Wochen bis zur Anreise und eine Umbuchung usw. ist nur bis 42 Tage vor Reiseantritt so "ohne Weiteres" möglich. Die ganzen Unterlagen und auch die Kohle ist schon längst in Schweden, also außerhalb deren Zugriffsmöglichkeiten.
Es blieben nur eine Stornierung, bei der wir auf rund 80% der Kosten sitzen bleiben würden. Also nicht wirklich eine Alternative. Damit war die Sache leider sehr schnell durch. :-(

Als einziger (schwacher) Trost bleibt die Erkenntnis, dass alle Konzerte natürlich längst ausverkauft sind und ich somit die Karte durchaus etwas "gewinnbringend" (Schmerzensgeld?) in der Bucht verkaufen kann.
Ach ja.... und die Erinnerung bleibt, an das Bizarre-Festival 1995 (damals in Köln), wo ich Kyuss gesehen hatte. Mit Josh Homme im übrigen. ;-)

Und die Hoffnung, dass es vielleicht nicht die letzte Tour war....

Dienstag, 23. November 2010

Konzert - Helmet

Am 19.11.2010 war es mal wieder soweit: Helmet schauten (wie auf der letzten Touren auch) im Bielefelder Forum vorbei. War natürlich entsprechend ein Pflichttermin. :-)
Da sich die aktuelle Band-Besetzung in den letzten Jahren häufig änderte, konnte man mal wieder gespannt sein, wer so neben Page Hamilton auf der Bühne stehen wird. Und in der Tat waren es wieder durchgängig "neue" Gesichter, die aber allesamt ihre Sache sehr gut machten. Cheffe stellt schon nur fähige Leute neben sich....

Hier zunächst die Diashow der Fotos und das dazugehörige Album:


Da nach den Bands noch eine Party stattfand, ging es auch einigermaßen zeitig los... sollte mir nur recht sein.
Als erstes spielten LaForo aus Belfast, gefolgt von Harmful aus Frankfurt - selbst schon mit einer fast genauso langen Bandgeschichte wie Helmet selber. Beide Bands konnten beide mit ihrem eigenen Sound überzeugen.
Über Helmet selber braucht man nicht viel sagen, da weiß man, was man hat.
Page spricht immer besser deutsch und agiert nach wie vor gerne mit dem Publikum, das seine freundliche Art gerne annimmt und ihm auch mal eine Flasche Jägermeister zur Verköstigung reicht, die natürlich gleich die Runde durch alle Bandmitglieder machte.
Auch nach dem Auftritt stand Page noch lange vor der Bühne und redete mit vielen der Zuschauer. Das macht nun auch nicht jeder in dieser "Klasse". OK, ist natürlich auch einfacher, wenn man selber sein Equipment nicht auf/abbauen muss.

Ein große Überraschung war es an dem Abend noch, dass ich einen alten Schulfreund aus Wiederbrücker Tagen wiedergetroffen haben. Ich habe echt keine Ahnung, wann ich den Ulli das letzte mal gesehen hatte... ist eine Ewigkeit her. Wie auch immer, ein richtig schöner Zufall und darauf haben wir erst einmal schön angestoßen!
Da er und seine Gruppe per Nachtbus nach Gütersloh fuhren, blieb leider doch viel zu wenig Zeit - ist ja immer so.

Dieser Abend hatte sich also wirklich doppelt gelohnt!

Montag, 8. November 2010

VISIONS-Party - 06.11.2010 Forum/BI

Seit langer Zeit war ich endlich auch mal wieder auf einer VISIONS-Party im Forum. Wegen des diesmaligen Line-Ups für mich ein absoluter Pflichttermin. Und das, obwohl The Sword abgesagt hatten! Der besorgte Ersatz Bison B.C. war allerdings ein guter, mir schon bekannter "Notnagel". Wegen eben dieser Kapelle bin ich im Februar 2009 nach Dortmund gefahren (Fotos).

Hier die Diashow (bzw. der Link zum Fotoalbum):


Los ging es auch gleich mit eben dieser "Ersatzband". Leider war der Sound nicht so der Bringer, ich stand natürlich auch nicht wirklich ideal. Egal, ich war zufrieden. Zumal bestätigte sich die "Entdeckung" von damals: Manchmal kommt ein Bass auch mit 3 Saiten aus. ;-)
Als zweites spielten dann Kvelertak aus Norwegen. Das war aber mal ein richtiger Kracher (mit 3 Gitarren). Das gleichnamige Album hat da definitiv nicht zu viel versprochen! Ein Mischung aus Turbonegro mit einer ordentlichen Portion Metal.... grandios! Vor der Bühne war es auch entsprechend voll und das mit bester Stimmung.
Falls die Jungs mal wieder in der Nähe sein sollten, nix wie hin!
Zum Schluss kamen dann noch Coliseum, gute und solide Vorstellung. Aber bei den 3 Leuten war es dann nicht nur auf der Bühne deutlich leerer, auch davor lichteten sich die Reihen.
Eigentlich zu unrecht, denn gerade das Bass-Spiel hatte was (auch wenn der Basser selbst schon etwas Komik in die Nummer brachte). Instrument höher gestimmt und teilweise den Part einer 2. Gitarre übernehmend, zudem mit einem ziemlich knallig-geilen, metallischen Sound.
So gab es 3 klasse Kapellen für bescheiden 12€, wenn sich das mal nicht wieder gelohnt hat!

Geblieben ist die (mir durchaus bekannte) Erkenntnis, dass ich eigentlich zu selten da bin...