Montag, 20. September 2021

Honda NC750X

Es gab wieder eine Testmaschine!
Für 2 Wochen hatte die Honda NC750X bei mir stehen.
Auf den ersten Blick Kategorie "Brot & Butter", aber die Honda bringt Alltagsqualitäten mit wie kaum eine andere Maschine! Stichwort sparsamer Motor und "Kofferraum".



Besonders mit dem Doppelkupplungsgetriebe (DCT) überzeugt mich die 750er als Alltagsfahrzeug. Aber auch abseits davon kann die NC durchaus Spaß machen, trotz ihrer auf dem Papier wenig beeindruckenden Daten.



Was und wie ich die Honda so erlebt habe, kann 

auf motolifestyle.de nachgelesen werden!

Dienstag, 24. August 2021

Ägypten - Tag 9

Hinweis: Dieser Reisebericht stammt nicht von mir selber, sondern von Genia.
Von mir stammen die eingefügten Fotos, Links und ggf. technischen Daten.


Hier die Foto von diesem Tag:



Sonntag, der 02.02.

Um 4 Uhr morgens sollten wir zum Flughafen von Luxor gefahren werden. Daher war unsere Nacht recht früh vorbei. Wir packten den restlichen Kram ein und verließen unsere Kabine. Bis unser Shuttle kam, warteten wir müde in der Lobby unseres Schiffes.


Unser Flug nach Kairo ging um 6 Uhr. Die Sonne ist da bereits aufgegangen und wir konnten unter uns die vielen Heißluftballons sehen, die über dem Tal der Könige fuhren, herrlich.


Frank filmte natürlich (wie üblich) den Start der Maschine.



Unterwegs gab es interessante Landschaften zu sehen. Neben dem Nil eigentlich nur Wüste, aber auch hier gibt es diverse Schluchten, wo es irgendwann früher einmal offensichtlich Flüsse gab.


Meistens ging es mehr oder minder in der Nähe des Nils entlang. Also dort, wo quasi das ganze Leben von Ägypten stattfindet. Inklusive der meisten Städte und auch Industrie.



Dann ging es auch schon wieder zur Landung am Flughafen Kairo. Auch das wurde natürlich in einem Video festgehalten.


Also raus aus dem kleinen Flieger zum nächsten Gate und warten auf den großen Jet. Frank war ganz glücklich, dass dort nun der "versprochene" Dreamliner (Boeing 787-9) auf uns wartete! In diesem Flugzeugtyp war er bisher nämlich noch nicht geflogen. So ein Modell sollte es laut Ticket schon auf dem Hinflug geben, aber dann war es doch "nur" ein Airbus A330 (den er schon kannte).


Bald darauf begann das Boarding und wir nahmen unsere Plätze ein. Frank spielte ganz begeistert mit der elektronischen Abdunkelfunktion der großen Fenster. Selbst davon machte er ein Video...


Statt so einer herunterziehbaren Sonnenblende wird hier per Knopfdruck das Fenster in verschiedenen Stufen abgedunkelt.


Schließlich waren alle an Board und es konnte los gehen!


Selbstredend wurde auch dieser Start gefilmt.


Der Flug selber war unspektakulär. Die meiste Zeit war es bewölkt, so dass es auch nicht wirklich viel zu sehen gab.


Nach rund 5h Flug stand dann unsere Landung in Frankfurt an, ebenfalls als Video vorhanden.


Nach der Landung schnappten wir uns unsere Koffer und machten uns auf den Weg zum Fernbahnhof. Allzu lange mussten wir nicht auf einen ICE nach Köln warten, von dort ging es dann schließlich weiter nach Hause. Etwas Müde und erschöpft kamen wir schließlich an.


Was bleibt?

Ägypten ist wunderschön!
Schon als Teenie habe ich davon geträumt, einmal die Pyramiden zu sehen. Nachdem ich in meinen frühen 20ern die Ramses-Romane gelesen habe, wollte ich auch die vielen anderen Orte sehen, besonders den Karnak-Tempel und natürlich Abu Simbel.
Das Land ist so unglaublich reich an Geschichte, aber ansonsten leider (im Vergleich zu Europa) ziemlich arm. Deswegen kommt es auch vor, dass einem auf der Straße Hilfe für Geld angeboten wird. Diese Erfahrung haben wir aber nur in Kairo gemacht. Mit einem Guide ist es viel einfacher, informativer sowieso. Als Frau würde ich da nicht alleine reisen, aber mit Frank kann ich, wie ich glaube, überall hin.

Mit unserem Guide Mahmoud habe ich seit unserer Reise immer wieder Kontakt über Facebook. Er hat mir geschrieben, dass die Gruppe, die er nach uns betreut hat, nach 2 Tagen ihre Reise abbrechen und nach Deutschland zurückkehren musste - Corona war jetzt überall. Seine Familie ist zum Glück gesund, aber er hat seit März letzten Jahres keinen Job mehr. Als ich diesen Bericht geschrieben habe, habe ich Mahmoud ein paar mal um Einzelheiten der Reise gefragt, die ich schon etwas vergessen habe. Er hat mir sehr bereitwillig geholfen, vielen Dank dafür nochmal!

Würde ich die Nil-Kreuzfahrt weiterempfehlen? Auf jeden Fall!


Hier abschließend noch einmal die Links zu jedem einzelnen Tag:


Montag, 23. August 2021

Ägypten - Tag 8

Hinweis: Dieser Reisebericht stammt nicht von mir selber, sondern von Genia.
Von mir stammen die eingefügten Fotos, Links und ggf. technischen Daten.


Hier die Foto von diesem Tag:




Samstag, der 01.02.

Auch wenn wir an diesem Tag nicht mehr an Land gehen sollten, gab es für uns trotzdem ein Unterhaltungsprogramm: nach dem Frühstück, um 10 Uhr haben wir uns in der Lobby verabredet, und Mahmoud führte uns auf die Brücke.




Der Schiffskapitän sitzt dort auf einer Art Thron und hat natürlich alles im Blick. Wie wir dann erfahren haben ist dieser Mann, der in seinem Job so viel Verantwortung übernimmt, ein Analphabet! Kann man sich das vorstellen? Aber seit seiner Kindheit kennt er den Nil in- und auswendig, und eben das reicht völlig aus, er macht seinen Job gut. Kenntnis vom Fluss ist hier entscheidend und nicht da Lesen von Schildern. In "unserer" europäischer Welt ist sowas kaum vorstellbar.



Wir haben ein paar Einzelheiten zum Schiff erfahren: Die meisten Kreuzfahrschiffe sind von den äußeren Maßen sehr ähnlich. In der Regel sind diese rund 75m lang und knapp 15m breit. Je nach Ausstattungen verfügen ein Großteil über 60 bis knapp 90 Kabinen, die größte Anzahl der Schiffe liegt zwischen 70-80 Kabinen, unsere Nile Shams gehört mit ihren 74 Kabinen auch in diese Klasse. Die Größe bzw. Höhe ist oft durch Brücken oder Schleusen beschränkt. Zudem haben alle, das haben wir ja schon direkt am Anfang bemerkt, ihre Zugangsbereiche an der gleiche Stelle, so dass viele Schiffe nebeneinander festmachen können. Frank hat dazu eine kleine Übersichtsseite zu den Nilschiffen gefunden und auch eine allgemeine Nilkreuzfahrt-Seite mit einige Erläuterungen.
Von da aus ging es ganz nach unten, vorbei an Werkstätten, Besatzungsquartieren und auch der Küche bis runter in den Maschinenraum.



Alles dort drin wird ordentlich und sauber gehalten. Aber es ist sehr warm und laut, trotzdem tragen die Arbeiter hier keinerlei Gehörschutz. Solch ein "Luxus" in Sachen Arbeitsschutz ist hier wohl auch nicht üblich. Es wurde (natürlich) auf die deutschen Motoren hingewiesen (große Diesel von MAN), die jeweils einzeln über Wellen die Propeller antreiben, dann wurde noch die Bord-Stromversorgung usw. gezeigt.
Wegen der Lautstärke war ich sehr froh, als wir wieder draußen waren. Das war der letzte Ausflugspunkt unseres gebuchten Pakets, und es war schön, das auch noch gesehen zu haben.

Nachmittags sind wir zur Teatime aufs Oberdeck gegangen, haben uns im Schatten der Sonnenschirme hingesetzt, ab und zu die Landschaft bewundert und uns einfach entspannt. Frank hat dann noch zahlreiche Fotos gemacht, von der Landschaft und vor allem von Menschen am und auf dem Fluss.




Auch ein Panoramafoto hat er noch vom Oberdeck gemacht, ohne dass ich es bemerkt habe.



















Vor Esna wurde die Fahrt langsamer, weil man hier, um weiter zu fahren, erst durch ein Schleuse fahren muss. Angeblich steht man da hin und wieder einmal mehrere Stunden an, bis man endlich einen Platz in der Schleuse findet. Wir hatten Glück, es ging ziemlich schnell voran.
Auch hier waren wieder die Händler mit ihren kleinen Booten und auch auf den Mauern der Schleuse. Tja, für diese Menschen sind solche Verkaufsaktionen zum Teil die einzige Möglichkeit ein bisschen Geld zu verdienen.





An unserem letzten Abend ist Frank mit zum Abendessen gegangen und wurde sehr freudig von allen, (wirklich von allen!) Kellnern begrüßt. Ich habe mich auch sehr gefreut, dass er endlich was essen konnte, wenn auch nur sehr vorsichtig.


Nach dem Abendessen verabschiedeten wir uns vom lieben Mahmoud, der uns so super und informativ durch die Reise begleitet hat. Er hatte einen großen Anteil daran, dass diese Reise so atemberaubend und auch sehr lehrreich war! Noch nie hatten wir irgendwo einen so kompetenten und liebenswerten Reiseführer.
Vielen, vielen Dank für alles (auch die Tabletten für Franks Magen!), es war wirklich großartig!

Dann hat Frank noch unsere ausstehenden Getränke-Rechnungen bezahlt, ein paar Reise-Bewertungsbögen ausgefüllt (hat ganz schön lange gedauert). Zurück auf dem Zimmer haben wir unsere Koffer gepackt, und sind schlafen gegangen. In der Nacht legten wir dann irgendwann in Luxor an.


Der zurückgelegte Weg:



Samstag, 21. August 2021

Spätsommer 2021

Es steht ja noch ein Urlaub an. Soweit nichts Neues oder Besonderes. Nur, wie seit letztem Jahr quasi üblich, war das auch dieses Mal wieder nicht so einfach. Im Frühjahr hatten wir unser Ziel zunächst völlig offen gelassen. Ob wir vielleicht irgendwo hin fliegen oder doch fahren, alles offen. Einfach zu ungewiss.
Irgendwann Ende Juli hatten wir uns dann überlegt, die für irgendwann angedachte Reise in die baltischen Staaten jetzt zum Ende des Sommers hin zu machen. Die Idee war, mit dem Auto durch Nordpolen samt Zwischenstopp in Kaliningrad und weiter durch Litauen, Lettland und Estland. Zurück sollte es dann per Fähre gehen. Der Abstecher ins russische Staatsgebiet fiel dann bald wieder raus. Hohe Infektionszahlen und zudem strengere Regeln für das Visum, also dann doch nicht. Naja, nicht so schlimm.
In den letzten Wochen hat sich dann aber doch wieder etwas geändert: Jessica hat eine Reise ab dem 07. September geplant. Da unsere Reise noch nicht final geplant war, habe ich das Zeitfenster auch nicht im Urlaubskalender eingetragen. Das war natürlich nicht so schlau...
Da das Zeitfenster nach den Sommerferien liegt, muss Levi natürlich wieder zur Schule. Somit gab es zunächst noch die Idee, seine Oma einzuspannen. Bevor da aber etwas spruchreif wurde, gingen in Estland und Litauen die Infektionszahlen wieder ganz ordentlich nach oben. Das kann man auf der Grafik hier ganz gut sehen (7-Tages-Inzidenz).


(Quelle: Kachelmannwetter, Stand vom 19.08.2021))

Wir ich sind zwar durchgeimpft, aber so richtig wohl bei dem Gedanken ist uns nicht. Wir wollen ja nun in erster Linie Städte und sonstige Sehenswürdigkeiten ansehen. Also überall mit potentiell nicht unbedingt wenigen Menschenkontakten.
Daher griffen wir dann auf einen Plan B (oder C?) zurück und machen nun Südpolen und Tschechien. Beides Länder, die aktuell deutlich unterhalb der Inzidenzwerte in den baltischen Staaten, aber auch als Deutschland liegen. Da Genia danach (parallel zu einer Motorradtour) eh schon eine Prag-Reise mit Kolleginnen geplant hat und ich dort auch schon war, konnten wir die tschechische Hauptstadt aussparen.
Somit fahren wir nun am Freitag, dem 27.09. direkt am frühen Nachmittag los, machen in der Nähe von Dresden (haben wir beiden auch schon besucht) eine erste Übernachtung und fangen dann mit unserem "Programm" an. So geht es dann im Uhrzeigersinn im Tschechien herum. Genia hat wie üblich im Zielgebiet schon zahlreiche mögliche Ziele markiert.


Übernachtungen haben wir inzwischen (mit Stornierungsoption!) in Görlitz, Breslau (2 Nächte), Náchod, OlmützTřebíč, Budweis (2 Nächte) und abschließend Karlsbad gebucht.

Somit steht nun auch der nächste Urlaub, wir sind sehr gespannt!