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Dienstag, 1. August 2017

LG G6

Mal wieder Neuigkeiten zum Thema Smartphone.
Dieses Mal geht es um das eigene Handy, kein Ersatzgerät oder Telefon für Dritte.

Wie das halt immer so ist, prinzipiell bin ich mit meinem OnePlus 2 nach wie vor zufrieden, aber nach nun bald 2 Jahren der Benutzung darf es halt gerne mal wieder etwas Neues her.
Da ich in letzter Zeit häufig nur das Handy als Kamera mit auf Reisen genommen hatte, sollte es natürlich insbesondere in Sachen Kamera eine Verbesserung werden.
So schaute ich mich in den letzten Monaten immer mal wieder etwas um, auch auf das neue OnePlus 5 wartend. Über die Qualität machte ich mir keine Sorgen, eher über den Preis.
Der war dann für mich persönlich (fast wie befürchtet) zu hoch und zudem wurde dann das schon lange angekündigte Update vom OP2 auf das längst überfällige Android 7.x komplett abgeblasen.
Bei der letzten Motorradtour kam dann hinzu, dass meine beiden Mitfahrer ihre Smartphones (Samsung Galaxy S7 und iPhone 7) dann mit in den Pool nahmen.
Wasserdicht... war für mich bisher nie bedeutsam. Ich bin nicht unbedingt der baselige Typ, dem das Handy ins Klo fällt. Aber die Nutzung im Wasser fand ich ja doch schon nett.

So stieg ich nach dem Urlaub dann beim OP2 auf LineageOS (basierend auf Android 7.x) um und intensivierte meine Suche nach einem Gerät in der Klasse bis etwa 400€.
Entweder die Geräte waren mir zu teuer oder aber der Mehrwert war kaum erkennbar.
Schließlich stieß ich auf einer Schnäppchenseite dann auf ein Angebot des LG G6 in der asiatischen Dual-SIM-Version. Dieses noch sehr neue Modell hatte ich bisher so gar nicht im Blick. Zum einen hatte es einen offiziellen Einführungspreis von knapp 750€ und zum anderen fehlte die für mich obligatorischen Doppel-SIM-Nutzung.
Da der angepeilte Preis auch für den Markt deutlich zu hoch war, sank der Straßenpreis ganz schnell sehr rapide. Sonderlich beliebt war das G6 hier trotzdem nicht, da es für ein aktuelle Highend-Modell zu "schwache" Hardware (nicht den aktuellen Top-Prozessor - konkret den Snapdragon 821 statt 835 - und nur 32GB Speicher) hatte.
Nun, diese asiatische Version des G6 (H870DS nennt es sich dann) hat nicht nur Dual-SIM an Bord, sondern auch gleich 64GB internen Speicher und den hochgelobten 32bit DAC für die Musikliebhaber. Kurz darauf fand ich dann eben dieses Gerät auf ebay mit Versand aus Deutschland für knapp 386€.

OK, sehr gute Kamera (in der heute fast üblichen Doppellinsen-Technik und statt irgendeinem Effekt gibt es eine echte Weitwinkellinse, dazu später mehr), Dual-SIM, aktuelles System, wasserdicht und zudem im Preisrahmen. Da schlug ich dann zu.

Zwischen Bestellung und Lieferung (dauerte bei dann 8 Tage) erfuhr ich durch Foren dann allerdings noch ein paar Nachteile (wenn es denn welche für einen persönlich sind):
Die zahlreichen verschiedenen Versionen des Modells werden nicht gleich supportet. Der Stand der Firmwareversionen unterscheidet sich jeweils nach Zielmarkt. Die europäische Variante ist aktuell weiter bei den Updates, als die von mir georderte asiatische Version.
Zudem gibt es auch nur beim europäischen Modell eine offizielle Möglichkeit, den Bootloader zu entsperren. Ohne entsperrten Bootloader ist es nicht möglich, das Gerät zu rooten, also vollen administrativen Zugriff zu erhalten. Zudem kann man auch kein alternatives Recovery und auch kein anderes System (wie z.B. LineageOS) aufspielen
Während der Nutzwert von Root heutzutage bei weitem nicht  mehr so hoch ist wie noch vor einigen Jahren (z.B. was Backup usw. angeht) ist die (bisher) fehlende Möglichkeit evtl. irgendwann auf ein anderes System umzusteigen schon etwas unschön.
Nun gut, die Zeit wird zeigen, wie wichtig so eine Möglichkeit der Alternative sein wird.

Das G6 kam dann schließlich bei mir an und macht auf den ersten Blick schnell einen sehr guten Eindruck. An das andere Displayverhältnis von 2:1 (oder im Marketingsprech gerne mit 18:9 beworben) gewöhnt man sich sehr flott, ebenfalls an das sehr große Display im Verhältnis zur Gehäusefläche. Für eine Displaydiagonale von 5,7" ist das Gerät bemerkenswert kompakt.
Damit einher geht allerdings leider (aus meiner Sicht!), dass der Fingerprint-Sensor auf der Rückseite liegt.

Hier mal ein direkter Vergleich zwischen dem OP2 und dem G6:

Das mit dem Fingersensor ist generell eher so eine Glaubensfrage. Die einen finden das toll mit der Rückseite, andere weniger. Ich persönlich empfinde den Fingerprint vorne als praktischer, weil das Handy meist neben mir auf dem Schreibtisch liegt und so viel einfacher entsperrt werden kann.
Hat man das Gerät in der Tasche und nimmt es auf, hat man dagegen den Zeigefinger eh schon auf der Rückseite, in dem Fall ist der Sensor hinten recht nützlich. Wie auch immer, man gewöhnt sich dran.

Ebenfalls etwas verworren fand ich die Menüführung der Einstellungen, hier hat LG ziemlich Hand angelegt. Zuletzt war ich ja doch eher "pures" Android gewöhnt (oder nur marginal angepasst), nur gibt doch deutliche Abweichungen. Ebenfalls beim verwendete Launcher, das standardmäßig ohne AppDrawer daher kommt. Bedeutet auch, dass alle Apps erst einmal auf den Homescreen geballert werden. Sieht dann sehr schnell wie bei einem iPhone alles "vollgekachelt" aus, gruselig. Daher habe ich den Startscreen-Manager auch direkt durch den Nova Launcher ersetzt, den ich schon länger einsetze.

Nach nun rund 2 Wochen Nutzung habe ich mich aber an die kleinen Änderungen gewöhnt. Ich werde hier nicht den Anspruch eines wirklichen "Tests" nacheifern, dazu fehlt mir sowohl der Anspruch als auch die Vergleichsmöglichkeiten. Die Akklaufzeit ist deutlich besser als beim OP2 (dieses hat leider im Laufe der Zeit mit diversen Updates abgenommen) und auch sonst bin ich aktuell sehr zufrieden mit dem Gerät.

Inzwischen habe ich auch mal die Wasserdichtigkeit angetestet.
Die GoPro kann also demnächst einige Male öfters daheim bleiben. Mit IP68 wird eine "Wasserdichtigkeit" von min. 30min bei einer Tiefe von 1,50m garantiert.

Kleiner Tauchtest:

Als letztes möchte ich noch einen kleinen Vergleich der beiden Kameralinsen geben.
Wie schon kurz erwähnt setzt LG hierbei nicht auf zusätzliche Effekte (meist Bekoh für Portraitaufnahmen), sondern es kommt eine zweite Linse mit identischer Auflösung (13MPix), aber mit anderer Brennweite zum Einsatz. Die "Hauptlinse" hat einen (Standard-) Aufnahmewinkel von 71°, die Zweitlinse hingegen einen Weitwinkel von 125°.
Die Testfotos hier sind aus etwa 2m Entfernung entstanden, um das Motiv mal etwas einordnen zu können. Bei dem Weitwinkel ist "natürlich" schon eine gewisser Verzerrung zu erkennen, geht es ja doch schon etwas Richtung Fischauge.

Zwei Beispielbilder mit Standardlinse und Weitwinkel.

Den gleiche Effekt (aber etwas "abgemildert" und auch nur in digitaler Form) bietet die Selfie-Kamera auf der Vorderseite. Hatte bei den Fotos übrigens die automatische Spiegeldrehung nicht aktiv, daher seitenverkehrt. Aber geht ja um den Effekt.

Selfie-Kamera mit Weitwinkel-Effekt:

Jedenfalls wird hierbei auch schon in einigen Fällen der Selfie-Stick überflüssig.
Die Fotos sollten nun nicht als Referenz für die allgemeine Bildqualität herhalten, sind mal eben "aus der Hüfte geschossen", es geht nur um den Bildbereich.

Mal schauen, wie es sich mit der Zeit entwickelt. Gerade was so Updatepolitik usw. angeht oder in wie fern das Gerät auf Dauer für alternative System geöffnet wird. Aktuell kann man davon (bei der DS-Variante) wohl nicht ausgehen.

Donnerstag, 10. November 2016

Ersatz-Phone

Neulich funktionierte Genias Elephone nicht mehr so richtig. Das System hakte, diverse Sachen funktionierten nicht und mehrer Neustarts blieben erfolglos.
War es nun ein Hardware- oder Softwaredefekt? Bei einem Hardwarefehler hätte das Einschicken bedeutet. Nun, wir haben extra aus Deutschland gekauft, aber das Gerät wäre zur Reparatur wohl trotzdem nach China gegangen (wenn auch nicht von uns dorthin geschickt).
im Endeffekt hätte das dann einen nicht ganz unerheblichen Zeitraum ohne das Elephone bedeutet.
Nun, im Endeffekt war irgend etwas im System "außer Tritt" geraten, eine voller Reset auf Werkseinstellungen behob das Problem.

Trotzdem wurde mir dadurch klar, dass es bei meinem OnePlus Two bei einem Schadensfall auch kaum anders wäre. Man könnte u.U. mehrere Wochen auf Ersatz warten.
Daher beschloss ich neulich, mal nach einem günstigen Reservegerät zu schauen. ich hatte ja für meine Eltern ein preisliche sehr attraktives Modell besorgt und daher schaute ich mich mal um.
Einzig relevante Eigenschaft des Notfallgeräts sollte volle LTE (da muss man wegen Band 20 bei Chinateilen etwas aufpassen) und Dual-SIM-Unterstützung sein, da wir beide mit 2 SIM-Karten durchs mobile Leben gehen (eine SIM für Telefonieren/SMS und eine reine Datenkarte).

Im Endeffekt ist es dann das Cubot X12 geworden, gekauft als "Refurbished", also ggf. überholter Rückläufer mit 12-monatiger Garantie, für knapp 50€ über eBay aus Deutschland. Das gute Stück kam dann auch zwei Tage später daheim an.


Es folgte die Inbetriebnahme und Vorbereitung als Ersatzgerät. Weil wenn man es benötigt, soll es auch flott einsatzfähig sein. Zunächst also mal nach Systemaktualisierungen prüfen, und siehe an, sofort wurde mir eine neue Version (R15) angezeigt!
Nach dem Update schaute ich zur Sicherheit noch einmal nach. Zu meiner Überraschung gab es ein weiteres Update (R16). Hier scheint man Schritt für Schritt vorgehen zu müssen...
Nun ja, dieser Vorgang wiederholte sich dann noch einige Male, bis ich dann bei der letzten Version R19 angekommen war. Danach folgten noch die Updates aller vorhandenen Apps und die Vervollständigung der Minimalausstattung.
Schließlich installierte ich noch den Google Now Launcher, da chinesische Smartphones ganz gerne eine eigene, oft bunte Optik mitbringen, so auch hier: Die ganzen Icons erinnern bei den "Chinabombern" gerne an iOS, sind also alle ziemlich "kachelig" und bunt.
So war die "Stock-Optik" wieder hergestellt und auch sonst ist das installierte System erfreulich wenig mit herstellereigenen Dreingaben bereichert und auch hinreichend flüssig. Schließlich entfernte ich noch mein Google-Konto vom Gerät, welches somit fertig war.
Werde das Cubot sicher hin und wieder mal als Testgerät nutzen, ansonsten wäre es nun auch bereit für den Notfalleinsatz.

Natürlich in der Hoffnung, dass der erst gar nicht ungeplant kommen wird....

Freitag, 5. August 2016

Neues Elternhandy

Zu Weihnachten sind meine Eltern in das Smartphone-Zeitalter eingestiegen.
Oder vielleicht besser: Eingestiegen worden.
In erster Linie ging es meiner Schwester und mir da um Messaging, oder konkreter um WhatsApp.
Also sich mal kurz austauschen, ein paar Bilder, das Übliche halt.
Meine Schwester hatte dazu von einer Bekannten ein altes Samsung-Gerät für schmales Geld erstanden. Zum Einstieg sollte das sicher reichen.
Gut gemeint, aber in der Praxis war das nicht ganz so leicht. Dieses Geräte (die genaue Typenbezeichnung weiß ich gar nicht mehr) war schon ziemlich betagt.
Ein kleiner, 3,5" Bildschirm mit beeindruckend niedriger Auflösung, Android 2.3 (Gingerbread) als System und sehr wenig Speicherplatz.
Im Laufe der Jahre ist gerade der Speicherbedarf der Apps gewaltig gewachsen. Im Endeffekt hieß das: Man konnte so gerade noch WhatsApp laufen lassen. Sobald das installiert war, war der restliche Speicherplatz so gering, dass keinerlei Updates mehr funktionierten. Auch von WhatsApp selber nicht mehr. Das ist aber regelmäßig nötig, sonst verweigert es den Dienst.
Dann hieß es jedes Mal die alte App runterschmeißen, ordentlich aufräumen und neu installieren und konfigurieren. Wie lange das so funktionierte war zudem auch fraglich.
Es wurde also mal Zeit für ein anderes Gerät.
Die Ansprüche daran waren natürlich beeindruckend niedrig. Es soll einfach für die bisherigen Tätigkeiten ausreichen und dazu auch Updates einspielen können.
Ich hatte schon vor längerer Zeit die Seite ChinaHandys entdeckt, über das ich ja auch auf Genias aktuelles Smartphone gestoßen bin. Also schaute ich mich mal im untersten Preissegment um und fand schließlich das Blackview A5.
Nach heutigem Stand ein recht kleines Gerät mit seinem 4,5" Display, zudem mit simpler Hardware und überschaubarem Speicher. Dafür aber mit einem aktuellen System (Andoid 6.0 Marshmallow) und für unter 50€ zu bekommen.
Das passende Angebot fand ich dann bei eBay, nagelneu mit Versand aus Hamburg für 42,70€.

Bild von der Herstellerseite:


Im Vergleich zum alten Samsung war dieser China-Kracher eine richtige Granate. Alles lief hinreichend flüssig und neben der eigentlichen Funktion konnte ich natürlich noch einige weitere Sachen installieren: Offline-Karten für den Urlaub, Benzinpreisvergleich, ein vollwertiges Navi usw.
Der Umstieg von der Samsung Oberfläche (TouchWiz) mit seinen ganzen Anpassungen auf das nun verwendete "nackte" Android gelang auch recht problemlos.
Ein weiterer Vorteil der meisten China-Geräte ist, dass sie in der Regel über Dual-SIM verfügen.
Bisher nutzen meine Eltern eine Congster Prepaid-Karte ganz ohne Datentarif. Internet gab es daher nur im heimischen WLAN. Reichte prinzipiell auch.
Allerdings hatte ich schon lange eine alte Netzclub-Karte bei mir in der Ecke liegen, die konnte nun auch wieder zum Einsatz kommen. Für hin und wieder eine WhatsApp-Nachricht sollten die 100MB/Monat auch reichen.

Nun sind alle für schmales Geld sehr zufrieden.

Mittwoch, 23. Dezember 2015

Elephone

Nanu, schon wieder ein Handy-Eintrag?
Nein, ich habe nicht schon wieder ein neues Gerät. Bin nach wie vor sehr zufrieden mit meinem OnePlus 2Genia hat ein neues SmartPhone und da wir bei der Auswahl mal etwas andere Wege gegangen sind, wollte ich darüber mal berichten.
Kurze Vorgeschichte:
Bisher hatte Genia ein WindowsPhone (Nokia Lumia), mit dem sie an sich auch recht zufrieden war. Die Kamera war weniger toll, aber nun gut, sonst ging ja alles.
Parallel dazu hat sie noch ein großes 10" Samsung Tablet, welches ebenfalls mit einer SIM ausgestattet war. Beides zusammen wurde mit einem nicht gerade günstigen Vodafone-Tarif betrieben. Dieser lief nun aus.
Kurz vorher zickte das Tablet immer wieder rum, es ging einfach mitten im Betrieb aus. Am Stromkabel konnte man es dann wieder starten und auch benutzen. Da Genia auf eben diesem Gerät häufig während der Zugfahrt von/zur Arbeit ihre Zeit mit einem Aufbauspiel vertreibt war das schon etwas doof. Während unserer Stockholm-Reise hat sie das klobige Tablet erst gar nicht mitgenommen und währenddessen hin und wieder auf meinem Handy gespielt.
Auf ihrem SmartPhone ging das nicht, eben weil WindowsPhone und wie anscheinend bei min. 80% aller Apps dieses Spiel nur für die beiden großen Plattformen Android & iOS  zur Verfügung steht. Das mit dem Spielen ging auf meinem 5,5" Handy prima, so dass ihr Tablet gar nicht wirklich vermisst wurde.
Dann schauten wir uns mal so langsam nach einem Handy um. Es sollte frei gekauft werden, damit nicht wieder ein entsprechend teurer Vertrag damit einher geht. Allerdings sollte das Gerät selber nun auch nicht unbedingt die Welt kosten. Dazu leistungsfähig genug und auch vom OS her auf einem relativ aktuellen Stand sein.
Schon öfters las ich etwas von China-Phones. Damit sind in der Regel direkt importierte Handys von hier eher unbekannten chinesischen Herstellern gemeint. Ansonsten gäbe es wohl kaum noch ein Gerät, welches nicht so benannt werden müsste.
Bei meiner Suche stieß ich dann auf eine sehr interessante Seite: Chinahandys. Diese Page stellte sich schnell als tolle Fundgrube heraus!
Neben diversen Vorstellungen und Tests zu den Geräten gibt es auch eine tolle Kaufberatung. Man gibt einfach relevante Eckpunkte wie Preis, Größe und die Gewichtung von Eigenschaften ein und schon spuckt die Seite diverse in Frage kommende Geräte aus, direkt mit Angabe der Vor- und Nachteile, Preis und Link zum Produkttest.
Bei der ganzen Suche habe ich übrigens noch eine feine Seite entdeckt, die von quasi allen verfügbaren Mobilgeräten sämtliche technische Daten bereit stellt. Diese lassen sich dann zudem auch noch untereinander vergleichen.


Bei Genia hatte ich eher ein etwas kleines Modell im Kopf (ihr altes Lumia hatte 4,7"), aber sie wollte ein großes Handy. Eben eins, was auch zum Spielen taugt. Zudem hat sie das Teil eh immer in der Handtasche, da ist kleine Bauform nicht relevant und meins gefiel ihr von den Abmessungen.
Gut, was noch? Preis bis 200€, dann also in >5", spieletauglich, gutes Display, gute Kamera, Dual-SIM, SD-Kartenslot, lange Akkulaufzeit und natürlich mit voller LTE-Unterstützung.
Das ist bei Chinahandys immer so eine Sache, da in Fernost das bei uns so wichtige LTE-Band 20 (800MHz für das weite Land) nicht gebräuchlich ist. Genau das Problem hatte ich ja auch mit meinem OnePlus One.
Nun, heraus kam dann das Elephone P8000. Direkt beim Testbericht sind dann (vertrauliche) Bezugsquellen genannt, wir entschieden uns für einen Versand aus Deutschland (bzw. EU) mit voller Garantie, kostete dann knapp 180€. Die meisten Geräte bekommt man direkt bei chinesischen Shops oft noch günstiger, aber dann hat man noch das Zollrisiko und vor allem ist es so eine Sache mit der Garantie.

Ein paar Tage später kam das Elephone dann bei mir an. Natürlich musste ich es sofort in Augenschein nehmen (und selbstverständlich schon einmal für die Herzdame etwas aufladen).
Was soll ich sagen? Das Teil hat mich ziemlich beeindruckt! Wie im Test beschrieben ist es recht groß und auch schwer (was auch an dem riesigen Akku liegt), aber es fühlt sich sehr wertig und gut verarbeitet an.
Später dann konnte Genia das Handy dann in Betrieb nehmen. Der Ersteindruck verfestigte sich noch weiter. Das OS ist ein nahezu unverändertes Vanilla (=pures) Android ohne verschlimmbessernde Aufsätze. Direkt nach dem Start gab es gleich ein Systemupdate (von Android 5.1. auf 5.1.1), welches ohne Probleme direkt installiert wurde. Inzwischen gab es ein weiteres Update, am Support scheint es nicht zu mangeln und auch Android 6.0 Marshmallow ist schon offiziell bestätigt (wenn auch bisher ohne Termin).

Kurzum: Ein wirklich gutes Gerät zu einem für diese Leistungsklasse sagenhaften Preis.

Dienstag, 6. Oktober 2015

OP2

Was soll das denn nun wieder heißen?
Nun, die Abkürzung steht für OnePlus Two. Analog quasi zu OPO (OnePlus One).
Also mein neues SmartPhone zu meinem bisherigen Modell.
Mal wieder so eine eigentlich gar nicht geplante Handy-Anschaffung.

Naja, zumindest ist diese Aussage so halb richtig.
Ich spekulierte schon irgendwann in diesem Herbst zu einem neuen Phone. Wieder, obwohl ich mit meinem aktuellen Gerät (eben das erwähnte OPO) prinzipiell noch zufrieden war.
Aber wie immer gibt es irgend etwas zu meckern und zum anderen die gewisse Technikbegeisterung, die einem zu einer Neuanschaffung bringt, obwohl es eigentlich nicht nötig ist.

Das OPO war definitiv das beste Gerät, welches ich bisher hatte. Nach diversen Updates der Anfangssoftware war die Kamera wirklich recht gut zu gebrauchen, die Hardware ist nach wie vor sehr potent. Mit der Größe kam ich nach kurzer Anfangszeit auch bestens klar.
Es "hakte" halt nun an einer Stelle, die ich anfangs gar nicht wirklich im Blick hatte: Der LTE-Empfang.
Das war damals schlichtweg gar kein Thema, da ich als Minimal-Benutzer (soll heißen: Telefonniere quasi nie, SMS ist bis auf meine Eltern tot, brauche also nur Datentarif) keinen in meinen Augen ziemlich überteuerten 4G-Tarif abgeschlossen hatte.
Ich kam eher durch Zufall dazu. Im Gegensatz zu eigentlich allen Resellern in einem der D-Netze funktioniert bei Congstar nämlich (zumindest bei den Flex-Tarifen) auch LTE. Ist zwar inoffiziell (also nicht Bestandteil des Vertrages), aber das ist ja nun im Endeffekt egal, solange es funktioniert.
Es ist zwar, wie jede Datennutzung dort, vom Tempo auf 7,2MBit gedrosselt, aber um den Speed geht es mir gar nicht. Für meine normale Nutzung reichen auch 7,2MBit aus.
Es geht um die Verbreitung. Weil 3G im Prinzip tot ist, zumindest was den weiteren Ausbau angeht.
Wo man 3G/HSPA(+) hat ist ja alles soweit gut, außerhalb von Städten ist man dann aber regelmäßig im EDGE-Land, was oft gleichbedeutend mit offline ist.
Und heutzutage braucht man halt nicht mehr davon ausgehen, dass dort irgendwann 3G verfügbar sein wird. Bei 4G/LTE sieht die Sache anders aus. Das wurde/wird überall ausgebaut, gerade auch "auf dem platten Land", wo 3G halt nicht mehr hinkommen wird.

Wie gesagt, war anfangs kaum ein Thema, die Gruppe der LTE-Nutzer war überschaubar. Aber die wurde immer größer und entsprechend häufiger stand ich dann irgendwo im EDGE-Land ohne 3G da, und andere zeigten mir ihr 4G/LTE-Logo inklusive einer fein nutzbaren Datenleitung.

Nun stimmt es an sich gar nicht, dass das OPO kein 4G kann. Das Gerät ist ja nun nicht wirklich alt und 4G gibt es durchaus schon länger. Die Sache ist aber, dass in Deutschland (und auch wohl Österreich) in der Fläche eine Frequenz (nämlich 800MHz) genutzt wird, die woanders in der Welt (speziell im asiatischen Markt) unbekannt ist. Daher gab/gibt es diverse China-Geräte, die eben dieses LTE-Band 20 nicht unterstützen.
Aber gerade hier im Lande ist das fast die wichtigste Frequenz. Da, wo die schnelleren 4G-Frequenzen genutzt werden (in den Ballungsräumen), hat man dann doch in der Regel auch 3G. Außerhalb davon ist LTE-Band 20 angesagt. Nur für mich bzw. mein OPO nicht.

 

Daher wollte ich also demnächst mal umsteigen. Auf welches Gerät war eigentlich erst einmal offen. Den üblichen OnePlus-Hype bei der Vorstellung des Nachfolgers machte ich auch dieses Mal nicht mit. Sich auf ein Gerät zu versteifen, welches nur über ein beschränktes Einladungssystem zu bekommen ist sorgt nämlich ziemlich sicher zu Frust. Natürlich registrierte ich mich auf der Webseite als Interessent, war aber halt auch nicht so schnell wie viele andere. Nach meiner Eintragung war ich irgendwo auf Platz 230.000.
Andere bekannte hatten 4 oder 5-stellige Nummern.
Zudem standen ja auch noch die neuen Nexus-Modelle an und auch weitere China-Phones hatten sehr interessante Eckdaten in den Ring geworfen.

 

Wie schon beim OPO bekam ich dann ganz unerwartet eine Kaufeinladung. Tja... da die Nachfrage auch dieses Mal deutlich höher als das Angebot war (der angesprochene Frust war wieder allenthalben zu lesen) schlug ich direkt zu. Sollte mir das Gerät nicht zusagen kann man es ohne Probleme zu Kursen oberhalb des Kaufpreises wieder verkaufen.

Nun, es gefiel/gefällt mir. Es fühlt sch noch etwas wertiger an, ist noch etwas schneller (für mich eigentlich irrelevant), die Kamera ist noch besser (zudem nun mit optischem Bildstabilisator und Laserfokus) und neben dem nun komplett abgedeckten LTE-Bereich hat es auch noch die Möglichkeit zwei SIM-Karten zu verwenden und einen gut funktionierenden Fingerscanner. An diese Entsperrmethode gewöhnt man sich wirklich schnell!
Natürlich braucht man das alles nicht, aber es ist nett und man will es schnell nicht mehr missen.

Auch die Sache mit den zwei SIM-Karten finde ich extrem praktisch. Für mich weniger wegen privater und beruflicher Nutzung sondern eher für die Verwendung einer zweiten SIM als reine Datenkarte (Notebook- oder Tablettarife ohne Telefonfunktion sind nämlich oft deutlich günstiger als kombinierte Telefon/Datentarife) oder für eine weitere SIM für den Urlaub.

Inzwischen sind die neuen NEXUS-Modelle vorgestellt worden. Nun, ich bin froh mich vorher für das OP2 entschieden zu haben. Leider sind auch die beiden neuen Google-Phones technisch sicher interessant, leider preislich so gar nicht mehr. Von der Preisbrecher-Mentalität hat man sich wohl nach dem ersten Nexus 5 endgültig verabschiedet....

Daher werde ich das OP2 behalten. Nun fehlt mir gar nichts mehr.
Mal schauen wie lange...

Montag, 6. Oktober 2014

Mal wieder: Neues Handy

Tja, zu dem Thema war es etwas länger ruhig.
Also knapp 2 Jahre. So lange ist es her, dass ich mein damaliges HTC Evo 3D gegen das Nexus 4 eintauschte.
Der Grund warum es das N4 wurde war vor allem die Updatesicherheit und der damals großartige Preis. Und ich wurde nicht enttäuscht. Noch nie war ich mit einem SmartPhone so zufrieden.
Daher stand für mich eigentlich auch fest, dass der Nachfolger wieder nur ein Nexus oder Alternativ vielleicht ein Gerät in Google Edition sein sollte, wenn sowas denn irgendwann auch mal hier angeboten wird.
Also ein Phone mit "nacktem" Android, ohne irgendwelche Herstelleraufsätze wie TouchWiz (Samsung) oder Sense (HTC). Zum einen gefallen mir die Aufsätze meistens nicht sonderlich und zudem verhindern sie oft die schnellen Updates.

Nun steht also bald wieder die große große-Show an, auf der das wohl das nächste Nexus samt Android (L) vorgestellt werden wird.
Im Vorfeld war allgemein davon ausgegangen worden, dass das N4 dieses Update nicht mehr bekommen wird. Aktuell scheint diese Annahme wohl falsch zu sein, aber wer weiß.
Jedenfalls spekulierte ich halt nach rund 2 Jahren auf einen Nachfolger und bevor ich mir so richtig Gedanken dazu machen konnte kam ich an eine Einladung (Invite) zu einem OnePlus One.
Um das kurz zu erklären: Dabei handelt es sich um einen selbsternannten Flagship Killer eines neuen chinesischen Startups, welches im Frühjahr vorgestellt wurde. Also ein absolutes Oberklassengerät auf Augenhöhe mit den aktuellen "Boliden" der großen Hersteller wie eben Samsung, Sony oder HTC, nur zu einem unglaublich günstigen Preis. Im Prinzip nur etwa die Hälfte von dem, was die anderen Hersteller ausrufen.
Nun ja, so ganz ein neues Unternehmen war es dann doch nicht, bei OnePlus handelt es sich um eine Tochter von Oppo, aber auch dieser Hersteller ist den meisten in unseren Breiten nicht bekannt.
Egal. Jedenfalls war mein Interesse an das Gerät nie wirklich ausgeprägt. Was nicht an dem Handy an sich lag, sondern an der Tatsache, dass es nicht frei zu kaufen ist. Zu bekommen war dieses SmartPhone nur über ein Einladungssystem. Da die Eckdaten samt Preisansage eine ziemliche Welle in interessierten Kreisen los trat waren natürlich ein vielfaches an Interessenten mehr als Einladungen vorhanden. War zwar nicht ganz wie Lotto, aber doch recht unwahrscheinlich an so einen Invite zu kommen,
Tja, und genau so eine Einladung hatte ein Bekannter aus meiner Twitter-Timeline plötzlich übrig, die er selber nicht brauchte.
So überlegte ich gar nicht lange und fragte flott mal an. Und ich hatte das Glück der erste zu sein. So kam ich an meine Einladung.

Einen Moment war ich allerdings doch unsicher.
Diese bezog sich einzig und allein auf die Größe: 5,5".
Das ist schon ein Klopper und nach meinem bisherigen Verständnis ist mein persönliches Maximum eigentlich bei ~5" erreicht.
Das N4 mit seinem knapp 4,7" großen Display liegt zudem hervorragend in der Hand. Dank schmaleren Rahmens ist das (noch) aktuelle Nexus 5 mit seinen 5" kaum größer.
Auch das OPO (kurz für OnePlus One) hat einen schmalen Rahmen, aber ob das nicht doch etwas groß ist...?

 

Nun, ich nutzte meine Einladung schließlich doch und bestellte das Teil. Einige Tage später traf es ein und in der Tat: Das Ding ist schon derbe groß!
Aber wie das immer so ist: Man gewöhnt sich dran und auch das OPO passt noch in meine Hosentasche.
Jetzt nach einigen Wochen kommt mir das N4 fast schon klein vor. Zudem deuten die aktuellen gerüchte bei dem bald erscheinenden Nexus 6 in der Tat auf knapp 6" Größe hin. Die meisten rümpfen jetzt (verständlicherweise) mit der Nase und ich habe noch mehr das Gefühl, die richtige Entscheidung getroffen zu haben.

Kurz noch etwas Technikblabla:
Das OPO ist wirklich atemberaubend schnell, hat mit 3GB Ram und 64GB internen Speicher mehr als genug Platz (mein N4 hatte ja nur 16GB!) und an die Vorzüge des verwendeten Cyanogen-Mod gewöhnt man sich auch schnell. die QuadCore-CPU mit 4 x 2,5 GHz tun ihr übriges.
In Sachen Optik habe ich allerdings auf die Standard-Android (4.4) Optik zurück geschaltet. Da bleibe ich lieber nah am Original.
Auch die nächste Android-Version (noch unter dem Codenamen "L") ist schon angekündigt, was allerdings nicht wirklich eine Überraschung war.
Auch die in manchen ersten Tests kritisierte (wechselhafte) Kameraqualität konnte ich nicht nachvollziehen. Die Bildqualität liegt Meilen vor der (allerdings wenig berauschenden) des N4 und ist beständig gut.
Direkt nach der Inbetriebnahme bekam ich allerdings auch schon 3 Updates, zudem verwende ich meist die Stock-Kamera (und nicht das Cyanogen-Modell), vielleicht sind das schon die Gründe für die nicht nachvollziehbaren Probleme.
Ach ja: Und der große (3100mAh) Akku ist echt ein gewaltiger Vorteil. Kein mühevolles über den Tag schaffen mehr, das OPO hält selbst bei sehr intensiven Nutzung locker den ganzen Tag durch, bei mäßiger Nutzung sollten auch zur Not mal 2 Tage drin sein.

Kurzum: Ich bin rundherum zufrieden. Trotz der Größe.
Ich sollte also wieder 2 Jahre Ruhe haben....

Freitag, 1. August 2014

Auslands-SIM

Vor der Kroatien-Tour stand ich mal wieder vor der (üblichen) Frage: Wie mache ich das im Urlaub mit diesem Internet.
Zuletzt hatte ich mal bei meinem Mobilfunkanbieter DiscoTel so ein EU-Reisepaket gebucht. Da ich PrePaid-Kunde bin ist das Angebot natürlich nicht so der Knaller: 100MB Traffic für 9,99€, gültig für max. 30 Tage.
Ein anderes Mal griff ich auf die gute alte TUI-Surfstick-SIM zurück.
Die war damals, als sie neu war ein ziemlicher Knaller: 200MB für max. 2 Wochen zu knapp 15€.
Nachteil: Man kann halt nicht telefonieren. Gut, geht mir eh in erster Linie ums Internet.

Etwa 2 Wochen vor der Abfahrt stieß ich dann auf eine Werbung von ALDI-Talk.
Hat mich bisher nie wirklich interessiert, da der Dienst hierzulande im Netz von E-Plus arbeitet.
Aber die Roamingkonditionen sprangen mich an:
Es gibt sowohl EU-Sprach als auch Datenpakete, damals 120min oder 120MB bei max. 7 Tagen für 4,99€. Hui!
Zudem keine Roaminkosten bei eingehenden Anrufen. Nochmal Hui!
Genia hat so eine Allnet-Telefonflat, so könnten wir für uns beide ohne weitere Kosten auch im Urlaub telefonieren!

Das klingt prima. Also besuchte ich eine der örtlichen Filialen und kaufte mir so ein Starterpaket für 12,99€. Enthalten sind dann auch gleich 10€ Startguthaben. Passt ja prima, das sollte ja genau für 2 so Pakete reichen. Bei ~10 Tagen Reisezeit perfekt.
Wenn man zudem wenn möglich örtlich vorhanden WLANs nutzt und diverse Hintergrunddienste einschränkt sollte man mit dieser Datenmenge auch in einer Woche klar kommen.

Kurzum: Es es hat prinzipiell alles prima geklappt!
Das Netz war überall gut (wie es fast generell der Fall ist, wenn man aus Deutschland raus ist). Datenrate passte auch fast immer und ebenfalls das nahezu allabendliche Telefonieren machte keinerlei Probleme.
Tolle Sache!
Ich glaube für die nächste Zeit habe ich meine persönliche Lösung für EU-Auslandsreisen gefunden.

Anmerkung: Inzwischen sind die Pakete auf 150min/MB angehoben worden bei gleichem Kurs.

Einen Nachteil haben die beiden Wahlpakete aber trotzdem, die ich nicht verschweigen will: Nach Ablauf von Zeit oder Volumen werden die Dienste nicht deaktiviert, sondern laufen zu den sonst üblichen Konditionen weiter.
Soll heißen, nach den 120MB fiel ich prompt in den normalen Roaming-Tarif, also kostet ein MB 23ct.
Man bekommt zwar Bescheid per SMS, aber dann muss man schnell sein.
Also während der Fahrt einige Stunden das Smartphone nicht im Blick und dann einige Messengerdienste aktiv, schon war das erste MB weg. Und zum nächsten Datenpaket fehlten mir entsprechend läppische 21ct. Etwas dumm gelaufen, hätte ich meinen Verbrauch etwas besser kontrolliert, hätte ich halt kurz vorher selber verlängert.
Da ich noch ganz "frischer" Kunde war, hatte ich natürlich auch noch keine Einzugsermächtigung für mein Bankkonto erteilt, um online oder per App neue Guthaben zu erwerben.
Zum Glück sprang Ronnie für mich ein (selber schon etwas länger bei Aldi-Talk), der mir dann schnell einen Gutscheincode schickte. Besten Dank noch einmal an dieser Stelle...

Insgesamt aber ein durchaus interessantes Angebot!

Donnerstag, 22. November 2012

Neu: Nexus 4

Wieder einmal kam ein technisches Gerät ins Haus, was so zu dem jetztigen Termin eigentlich gar nicht geplant war. Was war also nun wieder passiert?
Schon seit einigen Monaten war für klar, dass das nächste SmartPhone ein Nexus werden soll. Ich war mit meinem HTC Evo 3D bis dahin auch noch vollkommen zufrieden. Allerdings hat mich das lange Warten mit diversen Verzögerungen auf die Android Version 4.0 (Ice Cream Sandwich, kurz ICS) zum Schluss ziemlich angenervt. Inzwischen war natürlich schon die nächste Version von Google veröffentlicht und schnell wurde klar: Wenn mein Evo die Version überhaupt noch bekommen sollte, dann sicher nicht vor Ende 2013. Bis dahin wird es auch wohl schon 2 offizielle Nachfolger geben....
Da ich bei solchen Dingen gerne auf dem aktuellen Stand bin und das möglichst nicht nur über Custom-Roms der Community erreichen will kam also die Zielsetzung: Das nächste Handy wird ein Nexus. Zumal ich auch kein wirklicher Fan der herstellereigenen Oberflächen bin. Beim Evo habe ich Sense hinter einem alternativen Lauchern versteckt.
Diese Serie stammt von unterschiedlichen Herstellern, wird aber jeweils eng mit Google zusammen entwickelt und bekommt grundsätzlich ein "nacktes" Android System. Also keine vom Hersteller angepasste Version mit eigener Oberfläche usw. (wie z.B. TouchWiz bei Samsung oder eben Sense bei HTC). Eben das ist ja auch ein Grund, warum die Versorgung mit Updates immer so lange dauert bzw. für viele Modelle gar nicht kommt.
Da die Nexus-Geräte aber auch immer in der Oberklasse angesiedelt sind und ich (nach wie vor) nicht bereit bin rund 500€ für ein Telefon auszugeben lief die Sache wohl eher auf ein "veraltetes" Modell hinaus.
Sehr passend dazu stand am 29.Oktober ein Google-Event an, auf dem eben das neue Android-System 4.2 (wie 4.1 mit dem Namen Jelly Bean) und neue Nexus-Modelle vorgestellt werden sollten. Neben dem SmartPhone sollte es auch noch ein großes (10") Tablet geben. Immer wenn es einen Nachfolger gibt, fallen ja auch die Preise des Vorgängers.
Dummerweise sollte dieser Event in New York stattfinden (nicht etwa in Googles Heimat Kalifornien) und eben genau zu diesem Zeitpunkt wütete an der Östküste der Hurricane Sandy. Somit wurde der Termin abgesagt.
Da die technischen Daten der Geräte aber eh schon vorher durchgesickert waren (und damit will ich hier nun niemanden langweilen) wollte Google nicht länger warten und stattdessen wurde der Event virtuell als Blog veröffentlicht.
Und eben dort gab es den Knaller. Der bestand nämlich aus dem Preis! Das neue Nexus 4 sollte als Variante mit 8 und 16GB erscheinen, zum Preis von 299/349€. ***BÄÄÄÄÄM***
Im Klartext: Ein Oberklassen-SmartPhone (dazu noch das Referenzgerät, bei dem die zeitnahen Updates die nächsten Jahre gesichert sind) zum Preis der bisherigen Mittelklasse. Selbst das "Alte" (Galaxy Nexus) war zu dem Zeitpunkt noch teurer!
So war für mich nach wenigen Tagen klar, ich hole mir so ein neues Nexus!
Zumal es nun keine große Überraschung mehr sein wird, dass dieses Geräte das Preisgefüge des Marktes ziemlich durcheinander bringen wird.
Am 13.November sollte der Verkauf starten (zunächst exklusiv im PlayStore), somit inserierte ich mein Evo zeitlich passend bei eBay. In den üblichen Foren ging es seit der Veröffentlichung schon richtig rund und das wurde regelrecht bis zum Verkaufsstart hysterisch. Sowas kannte man bisher nur von Apfeljüngern, die tagelang vor einem Store gecampt haben um das neue iPhone zu bekommen. Nur hier saßen alle vor dem virtuellen Laden.
Es war anfangs ja nur das Datum bekannt, keine Zeit. Die kristalliesierte sich aber für Europa dann am Vortag gegen 9 Uhr heraus (also 0 Uhr in Kalifornien). Da so viele das Teil haben wollte stellte sich auch gleich die Frage, ob es überhaupt genug gibt. Schnell erschienen dann morgens Meldungen aus Australien (dort startete der Verkauf früher), dass nach rund 20min alle Nexus 4/16GB ausverkauft waren, was die Hysterie in den Foren noch weiter steigerte.
So saß dann auch ich ab halb 9 Uhr regelmaßig vor dem PlayStore um die Seite zu aktualisieren, im Forum drehten zeitgleich alle durch. Während man einen Eintrag kommentierte gab es 4 komplette Seiten mit neuen Beiträgen. Irre.
Um 9:12 Uhr erschien dann bei mir die Meldung "Verfügbar"! Schnell und ohne Probleme klickte ich mich durch den Kaufvorgang um meine Bestellbestätigung zu sehen und diese auch einige Minuten später im Postfach zu haben.
Offensichtlich lief es bei den meisten nicht so rund, immer wieder verschwanden Geräte aus dem Warenkorb, wenn man bezahlen wollte. Kurzum: Ziemliches Chaos unter der Last der anstürmenden Kunden. Einen Vorteil muss die schnelle Leitung in der Uni ja haben. ;-)
Nach etwa 15min war dann Schluss, ausverkauft.
Viele, auch im eigenen Bekanntenkreis, bekamen kein Gerät mehr ab. In meinem persönlichen Umfeld scheine ich sogar der einzige zu sein, der überhaupt zum Zuge kam.
Man muss halt auch einfach mal Glück haben.
Mein Evo hatte ich zeitlich passend verkauft (wenn auch schon nicht mehr so ganz zu dem erhofften Erlös), so dass mein Nexus am selben Tage ankam, als ich das HTC auf die Reise schickte.
Man merkte schon die Bewegung im Markt, plötzlich hatten so viele ihr altes SmartPhone inseriert. Man kann sich fast denken, warum.
Jedenfalls hat das Nexus 4 bisher alle meine Erwartungen erfüllt. Ein schönes, sehr hochwertiges Gerät, topp verarbeitet. Und in Zukunft immer auf dem aktuellen Stand was das System angeht.
Ein neues Feature von Android 4.2 hat mich bisher am meisten begeistert: PhotoSphere. Eine Kamerafunktion, die es einem erlaubt selber interaktive Panoramen zu erstellen. Die Technik dazu basiert auf der, die Google auch bei StreetView einsetzt. Man wählt die Funktion aus und macht dann rund um sich herum so viele Aufnahmen wie man für nötig hält und wenn man fertig ist, wird selbstständig das Panorama erstellt. Das ist dazu auch noch absolut simple: Man fäng an einer beliebigen Stelle an und während man sich bewegt erscheint im "Zielgebiet" ein Punkt, den man mit dem virtuellen Sucher ansteuert und an diesem kurz verweilt, schon ist das nächste Einzelbild im Kasten. Das macht man so lange, bis man quasi alles um sich herum eingefangen hat.
Dieses interaktive Panorama funktioniert nicht nur auf dem Nexus selber, sondern auch in der eigenen Bildergalerie bei Google+. Und dank der Sofort-Upload Funktion in der G+ App erscheint es dort auch (auf Wunsch) augenblicklich.
Genug des theoretischen Geschwafels, so sieht das dann in der Praxis aus. Das war ein erster Versuch in der (am späten Nachmittag schon fast leeren) Unihalle:


So sieht das Panorama als normales 2D-Bild aus, nach einem Klick aufs Foto sollte man auf dem interaktiven Panorama landen (dazu ist wohl Flash im Browser nötig), in dem man sich mit der Maus frei bewegen kann.

Ein weiteres Beispiel habe ich noch einen Tag später im Eingangsbereich gemacht:


Die Ergebnisse sind natürlich noch nicht sonderlich gut. Nähere Objekte werden oft nicht ganz sauber übernommen (Panorama steht ja meist für weitere Umsicht) und zudem habe ich mich selber mit der Kamera gedreht, statt nur das Handy selber auf einer Stelle. Aber ich denke als ersten Eindruck passt es schon.
Freue mich jedenfalls schon auf viele weitere Panoramen an besonderen Punkten, die einer Aussicht dann auch wirklich wert sind.

Hoffe jetzt zumindest mal, dass dieses SmartPhone nun etwas länger bei mir bleibt. Bin da aktuell aber ganz zuversichtlich. :-)

Donnerstag, 12. April 2012

HTC Evo 3D

Man kommt ja manchmal zu Sachen, die so nicht geplant waren. Mein neues HTC Evo 3D gehört dazu.
Eigentlich wollte ich mich so Richtung Jahresmitte mal nach einem neuen SmartPhone umsehen. Mein Acer Liquid MT funktioniert ja soweit noch, aber es gibt ein paar etwas nervige Sachen daran und an weitere offizielle Updates (-> Android 4.0) ist sicherlich nicht zu denken.
Daher sollte es dann ein Gerät sein, welches eben mit ICS (Ice Cream Sandwich) daher kommt. Auf der Mobile World Congress (MWC) im Februar in Barcelona wurde auch diverse neue Teile vorgestellt.

Was sollte also mein neues Handy können bzw. auszeichnen?
Android 4.x, Display ab 4", Auflösung größer als die bisher üblichen (und auf meinem Acer vorhandenen) 800x480 Pixel, DualCore-CPU ab 1GHz, Micro-SD Kartenslot, mehr als 512MB Ram, Frontkamera, "genug" internen Speicher. Ja, so in etwa sollte es aussehen.
Gerade der letzte Punkt lag mir am Herzen, weil mein Acer genau dort ganz böse patzte. Beim MT blieben auf dem frisch laufenden System nämlich nur klägliche 180MB für Apps frei.
Daher musste ich mir in diesem Bereich einige Krücken bauen. Das Standard-Apps-auf SD-Karte funktioniert nämlich nur bedingt. Mitnichten werden so ganze Apps auf der externen Karte gelegt, es bleibt immer mehr oder minder Kram für den internen Speicher übrig und somit kam ich damit alleine auch nicht viel weiter. So half dann nur ein Tool namens Link2SD, welches wirklich komplette Apps auf eine seperate (Linux-)Partition der SD-Karte auslagerte.
Das funktioniert auch prinzipiell gut, nur hakt es halt u.U. etwas, wenn die ROOT-Rechte mal nicht funktionieren (bei mir bei unbemerkten Updates vom SuperUser) oder ein gestartetes System mal die 2. Partition nicht "sehen" wollte.
Naja, kurz gesagt: So ideal war das alles nicht. Daher sollte der interne Speicher schon für die normalen Apps reichen. Alles andere kann wie gehabt auf die SD-Karte.

So kam es, dass mir irgendwann Pressemeldungen unterkamen, die offizielle Bestätigungen der Hersteller von Updates auf 4.0 lieferten. Wie so oft war HTC mit diversen Modellen dabei, aber auch bei anderen gab es solche offiziellen Bestätigungen. So schaute ich irgendwann mal in einem Vergleichsportal von Android-SmartPhones durch die Listen und sortierte dort Geräte nach ihren Hardware-Eigenschaften. Welches der möglichen Geräte kostet denn z.B. wieviel.
Plötzlich blieb mein Augen auf eben dem HTC Evo 3D hängen. Etwa 280€??? Alles andere lag immer mindestens 100€ darüber! Android 2.3. OK, mal in die Liste der bestätigten Updates geschaut.... 2. Quartal 2012 bestätigt!
Ach alle weiteren meiner "Anforderungen" wurden von diesem Handy erfüllt. Jetzt wurde die Sache langsam interessant. Schnell fand ich heraus, dass dieses HTC seit etwa Ende Februar bei Saturn/MediaMarkt sogar für 269€ herausgeschmissen wird, telweise lokal noch billiger. Das Evo 3D war nämlich hierzulande offensichtlich ein ziemlicher Flop. Das lag wohl einmal an dem sehr hohen UVP (im Juni 2011 bei satten 700€!) und wohl auch daran, dass keiner wirklich eine 3D-Kamera braucht. Ich übrigens auch nicht.
Da die ganzen Neuerscheinungen so langsam eintrudeln stört natürlich ein "Altgerät", welches von der Hardware aber noch voll auf der Höhe ist. Deshalb muss es wohl raus. Notfalls für einen Kampfpreis. Im Prinzip ist das Evo 3D ein besser ausgestattetes HTC Sensation, welches neben mehr Ram (1GB statt 768MB) halt noch die 3D-Kamera hat, im Umkehrschluss aber rund 40g schwerer und etwas dicker ist.
Als nächstes laß ich mich in diversen Tests, Käufermeinungen und im Unterforum von Android-Hilfe etwas ein. Anscheinend wirklich ein absolutes Topgerät, aktuell vom Verhältnis Preis/Leistung nicht zu schlagen. Ich erfuhr aber auch, dass es in vielen Filialen der genannten Ketten schon nicht mehr zu bekommen ist.
Alles klar, am nächsten Tag sollte es dann also mal direkt in die örtliche Saturn-Filiale gehen (MM machte mehr Werbung dafür, daher könnte es dort eher weg sein).
Ich hatte Glück und es gab noch so einige Evos. An einem Regal lag das Teil auch ausgestellt und so konnte ich es vor dem Kauf noch etwas begrabbeln. Ja, schon etwas schwerer als die üblichen Geräte. Aber liegt gut in der Hand und wirkt recht wertig. Alles klar, gekauft! :-)

Seit einer Woche habe ich das Evo nun und bin wirklich wunderbar zufrieden! Selbst die für mich eigentlich unnütze 3D-Funktion begeistert mich inzwischen etwas. Der Effekt ist schon wirklich verblüffend! Braucht man nicht, aber wenn man es eh drin hat....
Inzwischen habe ich mir das Teil auch wunschgemäß angepasst, von der HTC-eigenen Oberfläche Sense habe ich mich wieder verabschiedet und bin zu meinem liebgewonnenen GoLauncher EX zurück gekehrt. Um volles "Heimrecht" zu haben wurde das HTC gerootet, so konnte ich mich auch von diversen mitgelieferten (und für mich unnötigen) Apps trennen.

Jetzt warte ich dann mal gespannt auf ICS.

Montag, 19. April 2010

Ich hab's getan.

Ich habe mir ein neues Telefon bestellt.
Lange habe ich gewartet. Auf das passende Modell und vor allem auf einen passenden Datentarif.
Ich als klassischer Wenigtelefonierer wollte jedenfalls kein Rundum-Flat-Paket mit telefonieren und surfen zum Festpreis von womöglich 40€ und mehr.
Seit Jessica bei T-Mobile ihre Telefon-Flat ins D1 (und Fest-)Netz hat, bin ich von O2 zu Congstar gewechselt. 9ct in alle Netze und SMS, alles wunderbar. Hatte ja auch gar nicht wirklich mehr Optionen. Reichte also zu einem fairen Kurs.
Seit sie das iPhone hat bin ich doch etwas von SmartPhones angefixt (s. diesem Eintrag). Und passend dazu wurde bei Congstar zum Jahresbeginn auch endlich ein Datentarif angekündigt. Die haben ein Riesending samt Umfrage usw. daraus gemacht (dabei kam ein Gleichstand zwischen Tages- und Monatflat heraus, böse Zungen behaupten um beide Interessengruppen noch weiter hinzuhalten), dann dauerte das immer wieder und was passierte dann vor rund 2 Wochen. Ein öder USB-Surfstick mit Tagestarif wurde vorgestellt. Also nix für Bestandskunden und schon gar nichts für SmartPhones. Eine Riesenwelle für etwas, was es schon längst überall bei der Konkurrenz gibt, teilweise mit deutlich besseren Konditionen. Was für eine Entäuschung.
Egal... als die Blase dort platze stand im Prinzip fest, dass ich wohl wieder zurück ins Netz von O2 gehen werde bzw. gehen "muss". Die großen Anbieter im D1/2-Netz bieten einfach keine Discounter-Tarife an, nur so überteuerte Komplettpakete. Da Congstar eine Tocher von T-Mobile ist wundert das eigentlich auch nicht. Die wollen wohl in ihrem gelobten Netz ("D-Netz Qualität") keine günstige Konkurrenz aufkommen lassen. Ist bei Vodafone/D2 ja auch nicht anders.
Also bleiben O2 und E-Plus, wobei das O-Netz schon deutlich weiter ist bei ähnlichen Preisen.

Somit wir mein altes Handy samt Congstar-Karte zum Zweittelefon (damit Jessi auch weiterhin D1 anrufen kann) und nun kommt endlich ein neues Gerät ins Haus. Nach langen hin und her, Preise- und Eigenschaftenvergleich habe ich mich nun für einem Acer Liquid entschieden. Das hat zwar aktuell noch die alte Android-Version 1.6 (Donut), es ist aber schon ein Update angekündigt und bestätgt worden, wenn das Nachfolgegerät "Liquid E" (das E steht für "Eclair", dem Namen von der Version 2.1) auf dem Markt kommt. Dieses wird sich technisch, wenn überhaupt, nur minimal vom aktuellen Modell unterscheiden, es wird halt direkt mit der aktuellen Android-Version ausgeliefert. Dann wird es aber wohl wieder zunächst nahe am UP von 400€ kosten, das "alte" Modell habe ich heute für knapp 309€ (in rot!) geordert.

Bleibt noch ein Anbieter für den passenden Tarif. Da habe ich mich heute bei helloMobil angemeldet, ein Reseller ähnlich wie Congstar, nur halt im Netz von O2. Alle Telefonate in jedes Netz wie auch SMS für 8ct und eine dazu buchbare Datenflat für knapp 10€. Genau das gibt es halt in den D-Netzen bisher nicht. Ab 200MB Traffic wird das Tempo gedrosselt, aber da ich unterwegs weder Videos anschauen noch Internetradio hören will, sollte das in etwa reichen. Das deckt sich auch grob mit Jessica's Erfahrungen mit dem iPhone: Sie kommt etwa auf 150MB/Monat.

Jetzt heisst es also noch einige Tage warten und ich bin auch unterwegs bei Facebook, Twitter und Co.

Mittwoch, 3. Februar 2010

Die Sache mit dem Telefon....

Vor einiger Zeit schaffte sich Jessica ein iPhone an. Das wollte sie schon lange haben und ihre beiden letzten Sony Ericsson hatten alle ihre Wehwehchen. Also musste das "Flagschiff" her.

Unbedingt als "nötig" habe ich so ein Teil nie angesehen, zumal mir persönlich ein SmartPhone auch einfach zu groß ist. Ich habe mein Handy eigentlich immer vorne in der Hosentasche. So ein Klotz macht das natürlich nicht leichter.
Zudem brauche ich so ein Teil auch wirklich nur, um mal erreichbar zu sein oder wenn es "irgendwie wichtig" ist, mal wen unterwegs zu erreichen. Mein Handy dient mir in erster Linie als MP3-Player und meine monatlichen Rechnungen treiben den Anbietern die Tränen in die Augen.

Also eigentlich alles in Ordnung. Wäre da nicht der Umstand, dass wir beide zuletzt recht aktive Twitterer geworden sind und Jessica nicht ständig irgendwo unterwegs "mal eben" online etwas nachschaut oder gar ihren Status bei Facebook updated... von dem regelmäßigen "Gezwitscher" mal ganz abgesehen. Genau das machen nämlich sehr viele aus dem eigenen Follower-Bereich.
Nun, da das iPhone ja immer dabei ist wenn wir unterwegs sind und ich somit auch regelmäßig, dank obligatorischer Daten-Flatrate, hier und da mal etwas nachsehen kann, etwas twittere oder gar mal eben nach EMails sehe wird mir langsam aber sicher bewusst: Es hat mich angesteckt...!

Jetzt steht ich da, habe weder ein passendes SmartPhone noch einen gescheiten Datentarif. Da muss also irgendwann mal etwas passieren! Der Mobillfunkanbieter (Congstar) arbeitet angeblich an einer Datenflat, bis das soweit ist habe ich wohl noch etwas Zeit, um mich nach dem passenden SmartPhone umzusehen.
Für eine Platform habe ich mich mehr oder minder wohl schon entschieden, es wird wohl auf ein Android hinauslaufen.

Warum das und nicht ein iPhone, welches ich ja nun schon kenne, samt seiner tollen Bedienung?
Ganz einfach: Das Teil ist mir einfach zu teuer!
Ich habe nämlich nicht vor, mir ein gesponsortes Gerät mit 2-jährigen, überteuerten Vertrag, andrehen zu lassen um in den Genuss eines akzeptablen Preises zu kommen.
Von der simplen Bedienung und beim Look & Feel ist das Android-System durchaus ähnlich und auch dafür gibt es inzwischen zahllose Apps, auch so "wichtige" wie für Twitter, Facebook und Co. Zudem konnte ich mir auf dem letzten Bielefelder Blogger-Stammtisch schon einmal so ein Android-Telefon ansehen.
Außerdem mag ich die "Gängelung" bei Apple durch das extrem geschlossene System nicht so recht. Wenn ich das Teil per Kabel an den PC klemme, soll es (oder zumindest die Speicherkarte) bitte auch als Laufwerk erscheinen, welchens ich direkt mit Inhalt füllen kann oder auch anders herum.
Ich habe mir bisher erfolgreich iTunes vom Leibe gehalten und das soll auch bitte so bleiben!

Jedenfalls ist mir da doch ein LINUX-basiertes, offenen System irgendwie symphatischer.
Eigentlich ist das aber auch nur Gewäsch... gäb's das iPhone für 300€ würde ich das natürlich auch sofort kaufen!

Naja, jedenfalls schaue ich mich aktuell um, warte auf den offiziellen (deutschen) Verkaufsstart des Nexus One samt dessen Preis. Im Moment ist das Acer Liquid ein heisser Favorit! Im März gibt es wohl das Update auf das aktuelle Android 2.1-System und das Teil gibt es aktuell für rund 320€ - ganz ohne Vertrag und offen für alle Karten!

Naja... mal schauen, was es nun wirklich wird und vor allem wann.... werde dann natürlich berichten.