Montag, 27. August 2018

Tracer Opt. - Teil 3

Und wieder gehen die Optimierungen an der Tracer weiter.
Das "Grobste" ist schon lange durch, die letzten Schritte waren vor der Norwegen-Tour (der Reisebericht wird noch folgen) in Sachen Tourentauglichkeit nötig.

Nun, im Urlaub bemerkte ich, dass noch kleine Anpassungen in Sachen Fahrwerk nötig waren.
Zum einen schlug doch mein Heck bei derberen Wellen deutlich mehr durch, als es akzeptabel war. Klar, ich bin nicht der leichteste und das Urlaubsgepäck inkl. Campingausrüstung macht es auch nicht einfacher. Somit war der erste Schritt eine Erhöhung der Federvorspannung. Nach dem Kauf drehe ich nicht sofort wie verrückt am Fahrwerk herum, lieber erst einmal ausgiebig testen und dann ggf. eingreifen.
Bei ersten Fahrten mit der für mich neuen Maschine erschien mir das zunächst nicht nötig. Das liegt aber wohl auch einfach daran, dass das Fahrwerk dem meiner alten 9er Hornet ziemlich überlegen ist.

Nun, da die Tracy und ich inzwischen recht vertraut sind, wurde auch mal das Tempo etwas forciert und dabei setzte doch auch hin und wieder der Hauptständer auf. Natürlich zunächst besonders in Verbindung mit Bodenwellen in Schräglage (kam in Norwegen öfters mal vor). Aber und nachdem das "Durchschlagproblem" nach der ersten Anpassung Geschichte war, hatte der Ständer nach wie vor zu schnell (und somit auch zu häufig) Bodenkontakt.
Während das in tieferer Schräglage (vorher stattfindende) Kratzen der Fußrasten ja kein Problem darstellt (die klappen sich dann nämlich selbstständig hoch und zudem sind die "Schleifnippel auch recht lang) habe ich beim Ständer etwas mehr bedenken. Der weicht nämlich bei Bodenkontakt nicht zurück und kann im Zweifel die Maschine auch einfach aushebeln.
Ein genauerer Blick sagte mir dann auch, dass da etwas passieren muss.


So schaute ich natürlich auch im Forum mal nach Lösungsansätzen und wurde prompt fündig. Das Problem hatten natürlich andere auch.
Erste Abhilfe sollte eine Kürzung des Anschlaggummis bringen, welches zwischen hochgeklappten Hauptständer und Schwinge platziert ist. Und in der Tat, dieses Gummi ist schon ziemlich dick. So habe ich mich zunächst mal für die Kürzung des Gummis entschieden.


Nun liegen die beiden Standflächen des Hauptständers im eingeklappten Zustand etwa 2cm höher, das sollte schon etwas bringen. Einige im Forum haben das Gummi auch ganz entfernt und nur noch eine sehr dünne Schicht Moosgummi stattdessen verwendet.
Der Aufstellhebel des Hauptständers auf der linken Seite liegt nun natürlich auch etwas höher und berührt nun teilweise die Hacke des linken Fußes. Das empfinde ich allerdings nicht als störend. Erst einmal abwarten, wie es sich nun so fährt. Die erste Proberunde erschien mir ganz erfolgreich.

Weiter kürzen kann man ja immer noch.

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