Donnerstag, 29. September 2011

Nochmal Urlaub!

Wir haben gebucht.
Es soll dann doch noch einmal in den Urlaub gehen. Dann, wenn es in heimischen Gefilden gerne wettertechnisch ungemütlich wird und das Herz und die Seele nach Sonne schreien. Also Ende November, Anfang Dezember.
Da haben wir uns für das naheliegenste entschieden: Die Kanaren!
Im März 2007 waren wir schon einmal dort, damals auf Lanzarote (in meiner Pre-Blog-Ära, daher nur Fotos). Hat uns sehr gut gefallen dort, aber nun wollen wir wieder etwas anderes sehen.
Unser nächstes Ziel dort heisst nun also Teneriffa! :-)



Diesesmal fahren wir aber nicht alleine, sondern mit unseren schwedischen Freunden Dani & Salen aus Göteborg.
Nach längerer Planungsphase (inkl. Preissteigerung, *grml*) haben wir dann ein "angemessenes" Hotel (den Maßstab legt Jessica fest) in Costa Adeje im Süden der Insel gefunden. Für genauere Lokalitäten bitte einmal oben auf die Karte klicken, dort werde ich nach und nach weitere Eckpunkte eintragen.

Auch unsere jeweilige Flüge (wir fliegen ab/nach Düsseldorf) kommen relativ zeitnah dort an bzw. gehen ab. Los geht es am Sonntag den 27.11. für eine Woche. :-)
Aktuell schaue ich mich schon etwas nach einem Motorradverleih um, Teneriffa ist ja nun derbe bergig (der Teide ist mit über 3700m der höchste Berg auf spanischem Staatsgebiet) und wo es Berge gibt, gibt es in der Regel auch Kurven!
Denke mal für einen Tag leihe ich mir eine 250er oder 500er (Straße oder Enduro) und werde mal eine ordentliche Inselrunde drehen. Für Tipps wegen Verleiher (und auch ganz generell für die Insel!) bin ich an dieser Stelle natürlich immer dankbar.
Eckdaten: Min. 250er, im Station im Süden ansässig und max. etwa 50€/Tag.

Wir freuen uns schon riesig, ich war ja zumindest im Mai diesen Jahres schon mit dem Mopped auf Sardinien (hatte also schon einen Urlaub im Sommer), aber Jessica's letzter Urlaub war der Schweden-Trip im April, bei dem wir vom heimischen Frühling wieder im skandinavischen Winter gelandet sind....

Das sollte diesesmal nicht passieren...

Donnerstag, 22. September 2011

Neuer Lack

Nachdem die gute, alte Ténéré seit Juli wieder im Prinzip einsatzbereit war stand nun noch etwas Feinarbeit an. Zunächst wollte ich mal den Lackschaden beseitigen, der durch ausgeflossenes Benzin am Tank entstanden war (wie hier berichtet). Dazu konnte ich mir bei meinem Freund Frank eine Spraydose Grundierung leihen, die er noch im Keller hatte, nachdem ich das Problem mal am Rande geschildert hatte. Dann kaufte ich mir noch in einem Baumarkt eine kleine Dose schwarzen Lack, Krepp-Klebeband und feines Schleifpapier. Und dann stand erstmal alles wieder ein paar Wochen in der Ecke.
Einige Tage später machte ich mich daran, mit dem Schleifpapier die Lackbläschen und den schon ansetzenden Rost zu entfernen. Dieses Unterfangen wurde dann recht jäh von Linus' Unfall unterbrochen. Am Folgetag beendete ich dieses Vorabeiten dann doch noch.
Danach lag erstmal alles wieder. Entweder nicht dran gedacht, keine Zeit oder schlechtes Wetter (konkret: entweder nass oder windig).
Jetzt neulich sollte es nun endlich weiter gehen. Es war trocken und relativ windstill, also schob ich das Pony auf die Terrasse und begann mit den Vorbereitungen.  
Zunächst noch einmal flott mit dem feinen Schleifpapier über die Stelle, dann alles gründlich mit Bremsenreiniger (hoher Alkoholanteil, Reste lösen sich rückstandslos auf) gesäubert und danach die Stelle mit Kreppband abgeklebt und die benachbarten Stellen mit Werbung aus dem Altpapier vor Lack geschützt. Dann kam die Grundierung zum Einsatz. Die ganze Stelle sauber überdecken, aber nicht zu dick auftragen. Obwohl laut Hinweistext auf der Dose direkt eine Lackschicht aufgetragen werden dürfte, habe ich damit dann doch lieber gewartet, bis die Grundierung abgetrocknet war. Als dies dann eingetreten war, ging auch schon wieder das Tageslicht langsam zur Neige. Also verschob ich den Einsatz der schwarzen Farbe auf den Folgetag.


Am nächsten Tag ging es dann also gleich wieder flott ans Werk. Kurz nochmal die Grundierung geprüft und prompt sprang mir eine nicht ganz saubere Stelle ins Auge. Diese also noch einmal kurz nachbehandelt und dann wieder gut 2h gewartet, bis die grauweiße Schicht hart war. Nun war soweit alles OK und der schwarze Lack kam zum Einsatz. Danach war wieder warten angesagt. Als der Lack dann auch trocken war ging es an die Begutachtung des Ergebnisses. Soweit sah das alles erstmal für mich OK aus. Klar, richtig sauber und eben abgeschliffen war der Tank vorher nicht, entsprechend war nun auch das Ergebnis nicht glatt wie ein Babypopo, aber so im Rahmen doch ganz OK.
Also zog ich als nächstes das schützende Papier und das Kreppband ab. Erste Überraschung: An einigen Stellen hat sich wohl die Grundierung etwas unter das Kreppband gezogen, der schwarze Lack aber nicht.
Also hatte ich an einigen Stellen neben der rundherum existierenden dünnen "Kante" noch einen leichten grauweißen Schimmer am Rand. 
OK, das war jetzt nicht wirklich schön aber da außen herum noch einmal mit der Lackdose hinterher zu gehen hätte die Sache wohl eher noch verschlimmbessert. Also fand ich mich zunächst mal damit ab, deutlich besser als vorher war es ja allemal.
Am nächsten Tag fiel mir dann aber mein dicker, wasserfester, schwarzer Edding-Filzstift ein, den ich in meiner Werkzeugtasche habe. Damit hatte ich zuletzt die leichten Lackschäden nach dem Sturz mit der Hornet (s. Bericht der Pfingsttour) "repariert".
Also flott den Stift gezückt und diesen weißlichen Rand um meine lackierte Stelle nachbearbeitet. Das war doch gleich deutlich besser! Vor allem sticht einem die lackierte Stelle nicht mehr sofort so extrem ins Auge.
Wie gesagt, jeder (Semi-)Profi würde mit der Nase rümpfen, aber ich kann mit dem Ergebnis ganz gut leben. Bin in solchen Dingen doch weit vom Perfektionisten entfernt.
Erstmal ist die Stelle wieder versiegelt und springt enen nicht mehr so an.

Jetzt muss ich mich nur noch um die kleine Ölundichtigkeit kümmern...

Donnerstag, 15. September 2011

Vorerst letzter Werkstatt-Termin...

... hoffe ich zumindest. ;-)
Nein, sieht jetzt erstmal gut aus. Also, was war passiert bzw. gemacht worden?
Direkt nach dem Kauf des Polos war ja schon klar, dass der Zahnriemen fällig ist und auch ein Ölwechsel steht mal wieder an. Über einen Freund hörte ich von einem guten Schrauber, der sich schon seit Jahren um deren VWs kümmerte. Prima Sache, wenn man einem Autoschrauber empfohlen bekommt, der gute Arbeit zu fairen Kursen anbietet und zudem auch nur das macht, was wirklich nötig ist.
Die ganze Sache mit Wagenkauf und Zahnriemen etc. erzählte ich dann irgendwann dem Ronnie am Telefon. Der bot gleich an, dass er den Wechsel machen könnte! Er hätte ja eh gerade Urlaub....
Erst bei dem Angebot fiel mir wieder ein, dass Ronnie ja selber mal KFZ-Schrauber gelernt hat und solche Sachen häufiger mal im Freundeskreis macht! Zudem hat er in Neuenkirchen auch noch einen Bekannten, der eine eigene Werkstatt betreibt und er dort arbeiten kann, wenn eine Bühne frei ist.
Wie praktisch kann es sein? Da sagt ich natürlich gerne zu. Die anderen Sachen können auch gleich dort erledigt. Also der Ölwechsel und wenn man gerade so schön dabei ist kann man auch noch die Zündkerzen auswechseln. Zudem kann das ganze Material auch über die Werkstatt bestellt werden, was auch prompt am nächsten Tag verfügbar ist. Neben den Zündkerzen (und Öl) also der Zahnriemen und gleich eine neue Wasserpumpe. Die würde nämlich hin und wieder zu Undichtigkeiten nach dem Wechsel neigen. Da vertraute ich mal auf die Expertenmeinung.
So fuhren wir am folgenden Abend zu Ronnie zum Grillen und ich lies den Wagen dort stehen. Am nächsten Tag um die Mittagszeit kam der Anruf von Ronnie: Alles fertig. :-)
Allerdings wären die vorderen Bremsen auch hinüber, vor allem die linke vordere Scheibe ist schon recht mitgenommen. Dann also Rundumschlag, nützt ja eh nix. Also wurden auch gleich neue Bremsscheiben und Beläge bestellt.
Bis zum Einbau vergingen dann doch noch gut 2 Wochen, denn zum einen hatte Ronnie keinen Urlaub mehr und zum anderen brauchte ich den Wagen tagsüber auch um Levi von der Tagesmutter abzuholen. Zudem besucht Ronnie aktuell auch an 2 Abenden in der Woche die Technikerschule, somit einigten wir uns auf einen Mittwoch nach Feierabend, denn ich wollte mit den Kram doch selber auch mal ansehen. Solche Tätigkeiten mache ich ja bei den Moppeds schon länger selber, aber an einem Auto hatte ich bisher keinerlei Erfahrungen damit.
Gestern war es dann soweit: Um 16 Uhr rollte ich auf Ronnie's Hof und
kaum eine Minute später tuckerte auch sein Duke an. Also noch flott
einen Kaffee, ein kurzer Anruf in der Werkstatt (ja, eine Bühne ist
frei) und los ging es.
Den Kram hätte man auch mit Wagenheber auf'm Hof machen können, aber auf Stehhöhe aufgebockt ist das ja alles einfacher.
Als erstes die Räder ab... da war das alte Elend (gerade auf der linken Seite) schon gut zu erkennen.
Im Prinzip sind die Arbeitsschritte wie beim Mopped auch: Die Bremsbacken mit den Belägen lösen, alte Beläge raus, Bremskolben (Nur einer! Die Hornet hat 4 Stück!) wieder reindrücken. Danach die alte Scheibe lösen, alles reinigen, neue Scheibe dran, neue Beläge in die Backen und alles wieder zusammenklöppeln.
Also eigentlich nichts schweres dabei, wie immer sollte man es einfach mal gesehen haben.
Bei der Gelegenheit schaute ich mir den Hobel dann auch gleich mal richtig von unten an und ließ mir HU-relevante Sachen von Ronnie zeigen: Also vor allem Spurstangen samt Lager und die Manschetten. Alles noch bestens. Leitungen und Unterboden konnte ich von selber finden und der Zustand des Auspuffs war auch noch OK. :-)

Als wir dann zurück bei Ronnie zuhause waren fiel mir noch mein schwergängiges Fahrer-Seitenfenster ein und wo man gerade dabei war.... also flott die Seitenverkleidung gelöst (am längsten hat es noch gedauert den Trick bei der Kurbel (jaha, sowas hat der kleine Polo noch!) heraus zu finden.
Etwas doof ist auch, dass dieses Schaumstoffinlay geklebt ist, aber nun gut.
Die Führungsschiene wurden schön geschmiert, aber das Problem liegt wohl irgenwie in dem Zug von der Kurbel zur Mechanik. Das Teil müsste wohl irgendwie ordentlich geschmiert oder gewechselt werden. Zuviel für hier und heute. Außerdem geht es ja noch... halt einfach nur etwas schwer.

Das letzte, was wohl noch in nächster Zeit kommt sind 2 neue Vorderreifen. Die sind beide nicht mehr im besten Zustand, zudem verliert der rechte Reifen auch langsam etwas Luft. So alle 2-3 Wochen knapp ein halbes bar. Noch nix dramatisches, aber die Pellen sehen eh nicht mehr so toll aus.
Damit wäre zumindest auch der Standplatte vom Autohof erklärt. ;-)

Dann sollte ich aber auch durch sein.