Samstag, 12. Dezember 2020

Reiseheim

Schneller als erwartet gibt es nun doch schon wieder etwas Neus zum Thema mobiles Quartier auf Reisen. Ich hatte ja erst letzten Sommer von einem neuen Zelt geschrieben. Damals war die Entscheidung wegen des schnellen Aufbaus gefallen, genau das ging mir bei meinem "alten" Zelt zunehmend auf die Nerven. 
Diese Anforderung wurde mit dem damaligen Neuerwerb auch prima erfüllt.
Seitdem gibt es aber eine weitere Veränderung in unseren Reisegewohnheiten: Der Trend geht seit 2 Jahren nun sehr eindeutig zum "Eigenheim". Früher hatten wir uns unterwegs meist mit 2 Leuten ein Zelt geteilt. Dann haben wir jahrelang garn nicht mehr gecampt und nun machen wir es wieder verstärkt. Aber halt irgendwie jeder für sich. Warum weiß ich gar nicht, irgendwie kamen die Mitfahrer zunehmend mit eigenen, kompakten Zelten daher, in die auch nur eine Person gescheit Platz findet.
So war es dann auch bei unsere aktuellen Herbsttour, jeder hatte sein eigenes Heim dabei, ich auch mein Quick-Up-Zelt. In dem hatte ich entsprechend viel mehr Platz, als ich eigentlich alleine benötige (es ist ja für 3 Personen ausgelegt, das heißt 2 Personen samt Gepäck passt prima. Macht ja an sich nichts, wenn das Packmaß nicht entsprechend groß wäre. Ich hatte zu meinen Koffern dann immer meine große Gepäckrolle dabei, um das mobile Heim unterwegs unterzubringen.
Ich habe nach der Tour beschlossen, dass ich darauf keine Lust mehr habe und vielleicht eher nur mit meinen Boxen fahre oder ansonsten noch ein Topcase mitnehme, aber zumindest keine Rolle mehr, die ich immer erst verzurren muss. Also sollte ein neues, kleineres (besonders vom Packmaß!) Zelt her. Genau das fand ich nun im Kazoo Venus.



Die Ansprüche waren im Prinzip ähnlich wie vorher auch schon. Schnelles Auf- und Abbauen, zudem kein Reinkriechen, also Zeltstangen von außen zu befestigen. Zudem zwingend min. eine Apside, um ggf. Taschen und Motorradstiefel nicht mit ins Innere nehmen zu müssen. Das ganze Paket soll zudem in einen der Koffer oder ins große Topcase passen.


Nach der Lieferung sollte natürlich ein erster Testaufbau folgen, wegen wenig guten Wetters fand das mal wieder in der Wohnung statt. Das war wegen der Stangen nicht ganz so einfach wie beim Quick-Up Zelt mit seinen knickbaren Stangen, aber es ging.


Hier hat man 3 steckbare Alustangen (teilweise mit leichten Knicken drin), die untereinander versetzt eine Kuppel bilden. Das noch auf der Grundfläche liegende Zelt wird dann einfach  an den Stangen eingehakt, an den Kreuzungsstellen sind entsprechend größere Haken vorhanden, um beide Stangen aufzunehmen. Damit die erste Stange nicht direkt wieder umfällt, bevor man die nächste aufgestellt hat, reicht es an den Ende schon einmal ein oder zwei Befestigungen einzuhaken.







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