Dienstag, 14. April 2026

Iberia-Tour - 06/2024

Der Urlaubskalender gab es her, also plante ich mit meinem Freund Jochen in diesem Jahr, neben der "üblichen" Herbsttour, auch eine Motorrad-Runde im Frühsommer zu drehen.
Unser Konzept, mit dem Trailer über Nacht in ein Zielgebiet zu fahren, hat sich in den letzten Jahren gut bewährt, so wollten wir das nun auch wieder machen. Bei den Überlegungen, wo wir hin fahren könnten, kam mir schnell in den Sinn, unsere Pyrenäen- und Nordspanien-Tour vom Herbst 2022 weiter zu führen. Damals wollten wir ja von den Pyrenäen aus komplett durch den Norden Spaniens bis an die westliche Küste fahren. Das Wetter hat das seinerzeit vereitelt, so bogen wir dann an der Nordküste bei Llanes ab und fuhren in einem Bogen zurück. Genau dort wollten wir wieder ansetzen, allerdings jetzt durchgängig auf Asphalt, denn nun ging es mit unseren eigenen Maschinen los. Und da der restliche Weg nicht mehr so weit war, planten wir bei der Runde direkt noch einen kleinen Schlenker durch den Norden Portugals machen.
Wir wollten wieder einen der Feier- und Brückentage nutzen, diesmal Fronleichnam. Start sollte am frühen Nachmittag sein, also reiste ich schon am Vortag nach Feierabend nach Mönchengladbach an. Am selben Abend verluden wir dann schon die Maschinen, so dass es am nächsten Tag dann direkt zum Feierabend los gehen kann.


29.05. (Mittwoch)

Am Mittwoch vor dem Feiertag machte ich bei Jochen (genau wie er auch) noch einen etwas verkürzten Tag HomeOffice und dann machten wir uns auf den Weg. Der war dieses Mal noch ein Stückchen weiter als bei den Touren zuvor, also sollte es nicht zu spät los gehen.
Schnell waren wir in und durch Belgien, kurz hinter Mons kamen wir dann nach Frankreich, um etwa grob geplant so gegen 19:00 Uhr dann bei Paris zu sein. Der Hauptverkehr ist um diese Zeit schon durch, aber auf dem Autobahnring ist eigentlich immer ganz gut was los. Konkret hatten wir einige Staus wegen Unfällen. Wir fuhren dann in die Nacht hinein und machten unsere Schlafpause kurz hinter Bordeaux an einem Autobahnparkplatz.



30.05. (Donnerstag)

Nach dem "Ausschlafen" ging es weiter, um Bilbao herum gab es wieder einen längeren Stau und somit kamen wir deutlich später in Llanes an, als wir eigentlich erwartet hatten. Zudem hatten wir auch schon den ganzen Morgen ziemliches Scheißwetter. Der eigentliche Plan war, wir stellen das Gespann auf einem Parkplatz ab, laden die Moppeds runter, ziehen uns um und dann geht es direkt weiter. 
Das erste Problem war schon, dass es bei dem Parkplatz nirgends eine Möglichkeit gab, sich unter zu stellen. Im mehr oder minder starken Regen umziehen ist nun keine wirklich schöne Idee. So suchten wir zunächst einen möglichen Unterstand, aber auch da fanden wir nicht so wirklich etwas Brauchbares. Die Wetteraussichten waren zudem auch den Rest des Tages bescheiden. Wir hatten also gleich 3 Punkte, die unsere Laune etwas vermießten: Wir waren deutlich später als erwartet, es war Kackwetter und wirklich gut umziehen konnten wir uns auch nicht. Kurzum, wir hatten nicht wirklich Lust, heute weiter zu fahren. Schnell kam uns das Hotel Sablon in den Sinn, in dem wir bei der letzten Tour schon abgestiegen waren. Das Haus ist gut, die Lage prima und es gibt dort eine Tiefgarage. Dort könnten wir im Trockenen die Maschinen abladen und alles fertig machen, um am nächsten Tag dann zu starten. Also ging es direkt dorthin und wir hatten Glück. Wir bekamen ein Zimmer und auch einen Stellplatz konnten wir für die Nacht haben. 


Unsere Anspannung fiel direkt ab, heute lassen wir es also gemütlich angehen. Wir kannten uns hier ja schon ein wenig aus, so machten wir uns einen den Umständen entsprechend netten Resttag.



31.05. (Freitag)

Schon gegen 08:00 Uhr waren wir wach und wurden direkt von der Sonne begrüßt. So hatten wir uns das vorgestellt! Wir gingen runter ins Restaurant zum Frühstücken, danach machten wir uns fertig. Dann fuhren wir das Gespann zurück zum Parkplatz, dann zusammen auf meinem Mopped zurück zum Hotel, checkten aus und schon konnte es los gehen. Der Rest ist hier sowieso ideal: Traumhaft kurviger Straßen in toller Landschaft, dazu quasi gar kein Verkehr sollte uns erwarten. 


Wir fuhren in einem großen Bogen um Oviedo und Gijón herum und suchten uns dann während einer Kaffeepause in Belmonte ein Hotel im Küstenstädtchen Luarca aus. Unterwegs packte ich auch noch meine neue Drohne aus, um die schöne Gegend aus der Luft einzufangen.
Danach peilten wir dann direkt das Hotel Rico im Zentrum unseres Zielortes an, welches wir gegen 16 Uhr erreichten. Nach dem Einchecken und kurzem Entspannen gingen wir dann direkt wieder los in die Stadt.


Wir schauten uns um, tranken in einer Bar ein Bierchen und suchten uns dann etwas passendes für ein Abendessen. Das ist in Spanien nicht immer ganz so einfach. Nicht, weil es keine (guten) Restaurants gibt. Das Problem sind eher die hier üblichen späten Essenszeiten. Vor 20:00 Uhr gibt es oft einfach noch nichts. Wir fanden dann aber doch schon um 19:00 Uhr das Restaurante Sidreria el Duernu, welches schon eine geöffnete Küche hatte. Den letzten Absacker gönnten wir uns dann noch am Hafen, bevor es zurück zum Hotel ging. Dort waren inzwischen ein paar weitere Motorräder aufgetaucht.
 
Die an diesem Tag gefahrene Strecke:
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01.06. (Samstag)

Wir waren recht zeitig auf den Beinen, gingen runter zum Frühstück und packten dann zusammen. Schon kurz vor 09:00 Uhr waren wir wieder auf der Straße. Es ging zunächst etwas in Küstennähe weiter, bevor es landeinwärts auf extrem kurvigen Straßen durch die Berge ging.
Bei einem Stopp musste das natürlich auch aus der Luft festgehalten werden.


Die nächste Pause legten wir dann an einem Stausee ein. Inzwischen hatten wir Asturien verlassen und waren in Galicien angekommen.


Nach einer Zeit kamen wir dem Meer wieder näher, auch hier genossen wir den tollen Ausblick auf die einsame Küstenlinie. Steile Felsküste wechselt sich immer wieder mit breiten Buchten und traumhaften Sandstränden ab.
Einen Abstecher machten wir auch noch zum Faro de Punta Frouxeira. Hier erwartete uns ein toller Ausblick über die wilde Küste, aber auch wohl der hässlichste Leuchtturm, den ich je gesehen hatte.
Hier, im Windschatten des schäbigen Klotzes, suchten wir das nächste Quartier aus. Wir hatten Lust auf Strand, so entscheiden wir uns für das Hotel Alda Cabanas Playa am gleichnamigen Strand. 


Heute hatten wir laut Tacho satte 380km geschafft, da wir aber zeitig losgefahren waren, kamen wir trotzdem schon gegen 16:15 Uhr an. Nach dem Einchecken ging es direkt wieder raus, ab zur Strandbar auf ein kühles Bier. Das Problem der üblich späten Essenszeit haben wir heute als Selbstversorger gelöst. Das Wetter und auch die Lage am Strand war zu schön, um ggf. innen zu sitzen. 


Es gab also Baguette, Käse, Schinken und Wurst im Freiluftrestaurant am Strand. Den Abend ließen wir dann nach dem Sonnenuntergang am Meer ausklingen.


Die Route des heutigen Tages:
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02.06. (Sonntag) 

Wir starteten erneut mit einem feinen Hotelfrühstück und packten danach zusammen. Am heutige Tag ging es viel auf den Spuren des Jakobsweges. Den hatten wir unterwegs schon häufiger gekreuzt, heute aber besuchten wir einige markante Punkte davon. Unser erstes Ziel war das Kap Finisterre, auf dem Weg dorthin umfuhren wir zunächst im weiten Bogen die Hafenstadt A Coruña und dann ging es recht direkt weiter zum Kap. Während für einen Großteil der Pilger auf dem Jakobsweg in Santiago de Compostela Schluss ist, geht dieser Weg noch weiter bis hier zum Kap, was auch gut an der Marke "km 0,000" zu erkennen ist. Entsprechend waren auch so einige Leute mit Rucksack samt Muschel dran dort zu finden.


Wir machten natürlich auch ein entsprechendes Foto und genossen den Ausblick und das Treiben an diesem westlichsten Punkt des spanischen Festlands. Danach ging es für uns weiter zu unserem Tagesziel, das schon erwähnte Santiago. Unsere Unterkunft hatten wir im Hostal Charo II, am Rande der Innenstadt. Nach dem Einchecken gingen wir dann sofort los. Unser erstes Ziel war natürlich der Vorplatz der Kathdrale, der zentrale Treffpunkt aller (ankommenden) Pilger.


Das hier ist schon ein besonderer Platz, überall kommen kleine Gruppen oder einzelne Personen an, zu Fuß oder auch per Rad, fallen sich dann voller Freude in die Arme. Es kullern Freudentränen und Jubel bricht immer wieder aus, es geschafft zu haben. Es ist schon toll, sowas zu sehen. Mit so einigen Menschen kamen wir auch kurz ins Gespräch und dabei bekamen wir auch den Tipp mit der allabendlichen Pilgermesse. Da es bis dahin aber noch Zeit war, schlenderten wir etwas durch die schönen Gassen und gingen erst einmal ein paar Bierchen trinken und etwas Essen. Das ist ein Vorteil so eines internationalen Ortes, man bekommt auch deutlich vor dem Abend problemlos etwas in den Magen. Dann ging es gegen 19:00 Uhr zur Pilgermesse.


An der Kathedrale gibt es eine Art "Eingangskontrolle": Man wird gefragt, ob man auch Pilger wäre. Da wir nun schon einige Orte des Jakobsweges gekreuzt und besucht hatten, verstanden wir uns in gewisser Weise als "Motorradpilger" und bejaten die Frage. 
Bekannt ist diese Kirche auch für ihren großen Botafumeiro, welcher normalerweise am langen Seil quer durch die Kathedrale geschwungen wird. Allerdings gab es wohl zur Zeit unseres Besuchs Sicherheitsbedenken, daher hing dieses riesige Weihnrauchfass nur einfach herunter. 
Es war brechend voll, wir saugten die Stimmung einige Minuten ein und gingen dann leise wieder.
Seitlich der Kirche gibt es einen großen Innenhof mit Außengastronomie, da genossen wir noch einmal die Sonne bei einigen weiteren Bierchen. Irgendwann bahnte sich hier dann noch eine Prozession an, die wollten wir uns natürlich auch noch ansehen. Das ganze Schauspiel zog sich ganz schön in die Länge, zum Glück bekamen wir regelmäßig Getränke-Nachschub.


Nach dem Ende des Umzug schlenderten wir dann langsam zurück und kehrten unterwegs noch in einer weiteren Bar ein. Als wir schließlich zurück in unserem Zimmer waren, hatten wir beide ganz gut einen sitzen. Was für ein schöner Tag das war!

Die an diesem Tag zurückgelegte Strecke:
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03.06. (Montag)

Am Morgen kamen wir etwas schwerer aus den Betten als sonst. Naja, wir hatten es ja nicht eilig. So packten wir dann wieder in Ruhe zusammen und machten uns erneut auf den Weg. Das erste Stück war weniger interessant zu fahren, doch bald kamen wir wieder in die Berge. Kurz vor der Grenze zu Portugal erreichten wir den Río Miño, auf diesen hatten wir auf dem weiteren Weg immer wieder tolle Ausblicke.


Bald darauf waren wir in Portugal angekommen, der Fahrspaß ging aber grenzenlos weiter. Herrlich kurvige Bergstraßen, quasi kein Verkehr und feines Wetter. Wir konnten wirklich nicht klagen. 


Da es an diesem Tag ziemlich warm war, entschieden wir unterwegs, uns eine Unterkunft mit Pool zu suchen. Das fanden wir dann auch mit dem Hotel São Cristóvão direkt am Ufer des Sees Venda Nova, hier wird der Fluss Rabagão aufgestaut. Nach dem Check-in ging es dann direkt an und in den Pool, eine herrliche Erfrischung.


Nach dem Abendessen im Hotelrestaurant ließen wir den Tag dann noch mit einem (!) Bierchen auf unserem Balkon ausklingen. Den Sonnenuntergang fing ich dann noch mit der Drohne ein. Heute ging es deutlich zeitiger ins Bett...


Die Route des heutigen Tages:
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04.06. (Dienstag)

Der Tag und unsere Strecke startete mit weiteren kurvigen Straßen, wir folgten zunächst dem Fluss und kamen schon bald am zweiten, größeren Stausee, dem Alto Rabagão, vorbei. Dann ging es südwärts, bis wir zum Douro kamen. Hier sah alles sehr wie an der Mosel aus. Nur mit etwas höheren Bergen, deutlich kurvigeren Straßen und dafür weniger Verkehr, es war wieder traumhaft. Einsam war es hier aber natürlich nicht.


Auch ein kleines Video habe ich hier mit der Drohne gedreht:


Wir folgten dem Flusslauf bis nach Porto, hier hatten wir unser Quartier im Hotel Solar São Gabriel.
Wie üblich machten wir uns nach der Ankunft schnell wieder auf den Weg in die Stadt. Porto ist einfach herrlich! Ich kannte mich ja schon ein wenig aus, so gingen wir schnell durch schmale Gassen Richtung eines der Wahrzeichen der Stadt, der Ponte Dom Luís I. Natürlich gab es am Flussufer schnell ein erstes Bierchen, danach gingen wir über die untere Ebene rüber nach Vila Nova de Gaia


Dort schlenderten wir am alten Hafenviertel vorbei und suchten uns bald ein nettes Restaurant in einer Seitengasse. Direkt gegenüber war im Erdgeschoss eine Baustelle im Wohnhaus, am Fenster saß dort eine ältere Frau und übertöhnte die Geräusche mit lauter Musik. Fensterdisco mit Tanz im Sitzen, sehr lustig. Danach fuhren wir mit der Seilbahn wieder hoch zur obenen Ebene der Brücke, hier ist ein kleiner Park mit tollem Ausblick auf die untergehende Sonne, es war eine richtige Sunset-Party und entsprechend viel los. 


Wir genossen das Treiben und schlenderten danach über die Brücke zurück Richtung Unterkunft, natürlich gab es noch einen weiteren Stopp in einer Bar. Auch Jochen hat unserer kurzer Besuch in der Stadt, die er vorher noch nicht kannte, sehr gefallen.

Die Strecke des Tages:
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05.06. (Mittwoch)

Am Morgen ging es dann weiter, wieder grob am Douro entlang landeinwärts, nun auf der südlichen Flussseite. Erneut hatten wir zahlreiche tolle Straßen und auch immer wieder schöne Ausblicke.


Extrem einsam und kurvig ging es durch die Berge, immer grob Richtung Osten. Nicht weit von der spanischen Grenze suchten wir uns ein Ziel aus, wirklich größere Städte gibt es hier weit im Hinterland aber nicht. Wir suchten uns den Ort Mogadouro mit der Unterkunft Hotel Trindade Coelho heraus.


Wir schauten uns etwas im Ort um und besuchten auch die Reste des Castelo de Mogadouro, dann gab es ein Abendessen und das war es im Prinzip auch.

Die an diesem Tag gefahrene Route:
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06.06. (Donnerstag)

Es ging weiter, heute zunächst noch in Portugal grob Richtung Norden. Ohne es wirklich auf den zahlreichen kleinen Nebestraßen zu bemerken, waren wir irgendwann wieder in Spanien.


Unser Tagesziel war Ponferrada in der Provinz León, wieder am Jakobsweg und unser Quartier das Hotel Alda Centro. Dieses liegt direkt an einer Hauptstraße ohne echte Abstellmöglichkeiten für die Motorräder, diese parkten wir dann eine Nebenstraße weiter mit genügend Platz. Nach dem Einchecken ging es wieder los, erstes Ziel war die gut erhaltene Burg in der Stadt, die man besichtigen kann.


Danach suchten wir uns wie üblich ein Restaurant und genossen das Abendessen mit ein paar Bierchen.

Die Strecke des heutigen Tages:
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07.06. (Freitag)

Und schon war unser letzter Fahrtag gekommen, heute sollte es zurück nach Llanes gehen. Vorher hatten wir aber wieder einen Tag mit tollen Strecken und Ausblicken vor uns.


Das Highlight war sicherlich kurz vor Schluss die Picos de Europa, die ein Teil des Kantabrischen Gebirges sind. Hier gibt es unweit der Nordküste Spaniens mehr als 200 Berge mit über 2000m Höhe auf engstem Raum, dazwischen tiefe Schluchten und schroffe Felsen, dazu wieder kaum Verkehr. Auch die höchste Erhebung im ganzen Norden abseits der Pyrenäen ist hier, der Torre de Corredo mit stattlichen 2649m Höhe. Landschaftlich absolut großartig und unbedingt einen Besuch wert! 


Auch die Drohne durfte hier noch einmal etwas filmen:


Hier zog es sich schon ziemlich zu und auf den letzten Metern, einem kleinen Pass direkt oberhalb von Llanes, fuhren wir dann noch in die Wolken und damit in recht dichte Suppe. Dunstig blieb es dann auch im Ort. Wir fuhren zu unserem Parkplatz, luden dort (bei trockenem Wetter) die Motorräder auf und fuhren wieder zu unserem uns nun bekannten Hotel Sablon, in dem wir am Vortag schon gebucht hatten. 


Wir bekamen wieder einen Stellplatz in der Tiefgarage, so konnten wir den Abend dann noch einmal gemütlich angehen. Zumindest fing es passenderweise erst nach unserer Ankunft an zu regnen.
Wir entspannten etwas und gingen aber bald auch wieder los, der Regen lies zum Glück wieder nach.


Nun gingen wir auf die andere Seite des Hafens und besuchten zum ersten Mal den kleinen Leuchtturm des Ortes. Danach suchten wir uns ein Restaurant für das Abendessen und dann ging es bald zurück zum Hotel.

Die letzte Tagestour:
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08.06. (Samstag)

Morgens machten wir uns frisch und gingen dann runter ins Restaurant zum Frühstück, wir kannten es ja inzwischen. Danach packten wir zusammen und machten uns auf den Weg, der weite Heimweg lag ja noch vor uns. Wieder waren wir recht lange unterwegs, erst am frühen Abend waren wir bei Paris, im belgischen Mons fuhren wir gegen 21 Uhr kurz von der Autobahn für ein Abendessen. Irgendwann um Mitternacht herum kamen wir dann wieder in Mönchengladbach an.
Erschöpft tranken wir noch ein kleines Ankommbier und dann ging es auch direkt ins Bett.



09.06. (Sonnstag)

Nach dem Aufstehen gab es noch ein gemeinsames Frühstück, danach zog ich mich an, verabschiedete mich und es ging die letzten rund 2,5h auf direktem Weg über die Autobahn zurück heim nach Bielefeld.

Hier abschließend noch die Karte der gesamten Tour:


Und auch noch sämtliche Stories, die ich per Instagram geteilt hatte, als Video:



Was bleibt?

Die An- und Abreise war bei dieser Tour schon grenzwertig. Sonst hatten wir in der Regel immer zwischen 1000 und 1200km, nun waren es noch einmal über 200km mehr und die machten schon einen Unterschied, zumal wir auch viel Verkehr und einige Staus hatten.
Das Zielgebiet selber und auch der Ablauf der Reise hingegen waren wirklich großartig! Das ganze Gebiet ist unbedingt eine Reise wert, wir hatten überwiegend absolut tolle Strecken mit sehr wenig Verkehr. Auch die Quartiere bzw. die Orte waren meistens ziemlich gut und einen Besuch wert. Porto und Santiago de Compostela seien hier besonders erwähnt. Landschaftlich gab es einige Highlights, hier möchte ich die Picos de Europa und das Douro-Tal exemplarisch nennen.
Wer also dieses Gebiet im Norden der iberischen Halbinsel ins Auge gefasst hat und vor der Anreise nicht abgeschreckt ist: Machen! Eine Tour in der Gegend lohnt absolut!


Nachtrag:
Einen weiteren Motorrad-Länderpunkt, welcher natürlich auch seinen Sticker auf meinem Koffer bekommen hat.


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