Donnerstag, 11. Oktober 2012

Fu Manchu

Am letzten Dienstag stand mal wieder ein Konzert an. Es sollte nach Köln zu Fu Manchu gehen.
Etwas ärgerlich war im Nachhinein nur, dass am gleichen Abend auch noch Nashville Pussy in Osnabrück spielten. Die hätte ich nämlich auch gerne mal wieder her. Bei beiden Bands ist das schon einige Jahre her, beides übrigens zuletzt in Bielefeld. Aktuell muss man ja leider viel herum fahren. Hoffe mal, die Zeiten ändern sich wieder. :-(
Die Kalifornier haben zwar kein aktuelles Album (das letzte ist nach wie vor Signs of Infinite Power von 2009), allerdings sich wohl dem aktuellen Trend (?) angeschlossen, eine Album-Tour zu spielen. Das hat z.B. auch Monster Magnet letztes Jahr schon gemacht (mit Dopes to Infinity von 1995).
Es sollte also ein Gig zum Album The Action is Go von 1997 werden. Die Örtlichkeit war das Luxor, ein recht kleiner Club in dem ich vorher auch noch nicht war.
Offiziell Einlass ist bei Konzerten dort um 20 Uhr, anfangen soll die Show dann um 21 Uhr. Und ich muss mal sagen, ziemlich pünktlich alles!
Als Frank B. und ich gegen 20:30 Uhr ankamen war der Laden schon derbe voll und die Vorband spielte gerade ihr letztes Stück. Wir schoben uns durch die Massen bis ganz nach vorne, weil seitlich neben der Bühne auch die Toiletten sind, wo ich vorher noch einen Besuch einplante. Da es in dem Bereich zu dem Zeitpunkt deutlich leerer war, blieben wir auch gleich dort stehen. Der Blick war frei, wenn auch "nur" schräg von der Seite auf die Bühne.
Was mir hier auffiel: In quasi allen Läden gibt es inzwischen ein offizielles Rauchverbot, nur leider scheint das kaum einen zu interessieren. In gut belüftetetn, größeren Hallen ist das ja nicht mal ganz so schlimm, aber in manch kleinen Läden finde ich das einfach nur extrem nervig neben der obligatorischen Enge und Wärme auch noch zugequlamt zu werden.
Hier im Luxor gab es im Bühnenbereich einen Mann der Security, der sehr genau darauf achtete, dass eben dieses Rauchverbot eingehalten wird. Selbst mitten im Konzert ging er in das Gedränge 3m vor der Bühne um dem Raucher kurz aber bestimmt zu erklären, dass hier Rauchverbot herrscht. Und das funktionierte! Alle potentiellen "Mittäter" bekamen das nämlich (eben auch wegen der Überschaubarkeit des Ladens) mit und ließen es sein.
Große Klasse! Wenn das nur überall so wäre....


Fu Manchu beeindruckten mit ihrer extrem tighten Spielweise, durch die seitliche Position konnte man sich mit den Augen (zwangsweise) mehr dem Schlagzeuger widmen. Schon extrem smart das ganze Set. Ebenso konsequent die Garderobe von Sänger Scott Hill, seit jeher mit weißem Shirt unter seinem weiß blau gestreiften Jersey (wie immer etwas unten heraus schauend), Jeans und Vans inkl. weißer Socken.
Nach dem Set von The Action is Go gab es dann doch Zugaben, darunter California Crossing und als letztes King of the Road. Nach rund 85min wurden zufriedene Besucher in die Kölner Nacht entlassen...

Das nächste Konzert ist dann Down in Dortmund. Freue mich jetzt schon!

Keine Kommentare:

Kommentar posten