Nach dem Kauf meiner Tracer standen ja noch ein paar Dinge auf dem Zettel, z.B. ein paar Versuche in Sachen Scheibe.
Was auch noch in meinem Pflichtenheft stand: Einen Kettenöler verbauen.
Ich hatte sogar kurzfristig mal überlegt, ob ich ein neues System verbaue. Aber da ich prinzipiell mit meinen simplen Systemen (sowohl an Hornet als auch an der alten Super Ténéré) ganz gut klar komme (wenn die Dosierstücke nicht defekt sind), habe ich dann doch beschlossen, meinen KÖS von der Hornet in die Tracer zu bauen.
Das defekte Dosier-Endstück hatte ich dort schon ersetzt, so fehlte eigentlich nur noch eine Führung, um den Ölerschlauch sauber an das Kettenblatt zu bekommen.
Das erwies sich als recht einfach, da auf beiden (holen) Schwingeninnenseiten der Tracer ein Halteblech für ein Gummistück verschraubt ist. Somit habe ich einen Fixpunkt, um eine Art Führungsblech zu montieren. Es fehlt noch ein Platz für die Elektrik (Magnetventil) und den Öltank. Beides war recht schnell gefunden.
Unterhalb des Befestigungsmechanismus für die beiden Sitzbankteile befindet sich ein kleines Fach, in das der Öltank quer gelegt wunderbar hinein passt. Damit dieser auch in Position bleibt, befestigte ich ihn mit Klett-Klebeband.
Da das Öl nur durch die Schwerkraft getrieben zur Kette kommt, fehlte noch ein entsprechender "Abfluss" am Fach, den ich mit einem kleinen Bohrer dann herstellte.
Ein Stück daneben bei den Sicherungen war dann Platz für mein Dosierstück und nur wenige Zentimeter weiter im Bereich der Batterie konnte ich dann das Magnetventil verorten.
Nun fehlte noch der Weg des Ölerschlauches runter zur Kette.
Das klappte ganz gut hinter der linken Seitenverkleidung und zwischen der Befestigung des Federbeins und der Drehachse der Schwinge hindurch. So wirklich gut zu Erkennen ist das leider nicht...
Fehlt noch der letzte Abschnitt von der Schwinge zum Kettenblatt, welches ich mit einem Stück Aluschiene "überbrückte". Damit der Schlauch auch dort bleibt, wo er hin soll, bohrte ich zwei kleine Löcher in das Blech und fixierte den Schlauch per Kabelbinder. Zudem ist das Alu weich genug, um es auch mit der Hand exakt zu biegen, so dass es den Schlauch dorthin bring, wo er sein soll, ohne mit anderen beweglichen Teilen in Berührung zu kommen.
Gibt sicher schönere Lösungen, aber da gilt für mich "Form follows Function".
Sowohl der Schlauch als auch die Schiene wurde an dem schon angesprochenen Blech an der Schwinge befestigt.
Nun ist das Thema Kettenpflege auch erledigt. Der Öltank ist voll und sollte dann wohl auch für 2018 reichen. Zudem wird die Kette nun auch wohl noch so einige Jahre mitmachen.
Die auf meiner Hornet habe ich seit über 50tkm drauf....
Ein weiteres Tracer-Update war erledigt...
Montag, 9. Oktober 2017
Dienstag, 3. Oktober 2017
Scheibensache
Seit etwa 2,5 Wochen habe ich die neue Yamaha MT-09 Tracer nun bei mir und inzwischen habe ich auch schon ein paar kleine Runde gedreht.
Der Kauf war goldrichtig. Eine klasse Maschine, die richtig Spaß macht!
Inzwischen sind auch einige Teile in Sachen Zubehör bestellt: Der Tanklock-Ring von Givi, damit ich meine Tankrucksäcke demnächst auch auf der neuen Maschine nutzen kann und der Quick-Lock Evo Kofferträger von SW-Motech. Das Vorgängermodell hatte ich ja auch an der Hornet im Einsatz und die guten, alten Givi-Köfferchen sollen natürlich auch bei Tracer mit auf die Reise.
Für die Bestellung hatte ich noch auf einen Louis-Gutschein gewartet, die Sache eilt ja nicht und so kann man auf einfache Weise ganz gut Geld sparen.
Dazu kam noch ein Blinkerrelais und eine wasserdichte Textilhose aus dem Angebot, schon konnte ich den 70€ Gutschein nutzen.
Bevor die Sachen aber dann irgendwann ankommen, hatte ich schon kurz nach dem Kauf der Tracy eine kurze Scheibe aus China bestellt. Kostenpunkt: Gut 26€.
Die Serienscheibe ist zwar für die anfänglichen Touren OK, aber sonderlich ideal auch nicht.
ich hatte mich dann im Forum etwas eingelesen und im Prinzip gibt es in Sachen Scheiben nur zwei wirkliche Lösungen: Riesengroße Tourenscheiben, hinter denen man dann gänzlich verschwindet oder aber eher kurze Racingscheiben.
Meine Lösung sollte Richtung kurze Scheibe gehen.
So manche hatten diverse Scheiben gekauft und getestet, das erschien mir eine doch eher hochpreisige Lösung zu sein. Zudem legten manche dann auch noch mit der Säge Hand an und kürzten einige Scheibe selber noch etwas. Um eben die optimale Höhe für mich zu finden, wollte ich diese Experimente zunächst mal mit einer günstigen Lösung machen.
Meine China-Scheibe kam nach nur 10 Tagen an, wirklich sehr flott. Bei genauere Betrachtung und Vergleich mit anderen Scheiben, schien dieses Windschild eine Kopie der PUIG Racingscheibe zu sein. Oder halt "Ausschuss" von der gleichen Maschine, wie auch immer.
Ich hatte mich für ein schwarz getöntes Modell entschieden und nun sollte die Montage mit anschließender Testrunde anstehen.
Erst mal einige Vergleichsfotos gemacht, wie sich die beiden Scheiben unterscheiden und dann folgte die Anbringung. Es sind nur 4 Schrauben zu lösen, also eine Sache von wenigen Minuten, schon ist die neue Scheibe montiert.
Optisch finde ich das neue Windschild durchaus gelungen, an meiner mattgrau-schwarzen Tracer gefällt mir die schwarze Scheibe ziemlich gut.
Es folgte dann der Praxistest, mit identischen Vorzeichen: Sitzbank in hoher Position, scheibe ganz unten (alles andere macht ja auch wenig Sinn, wenn man "weniger" Scheibe haben möchte).
Schon kurz nach Verlassen der Ortschaft (samt Tempolimit von 50km/h) war schnell klar, dass diese kürzere Scheibe angenehmer ist.
Es ist absolut turbolenzfrei am Helm, wenngleich natürlich trotzdem noch lauter als ganz ohne Scheibe.
Aber ein Schritt in die richtige Richtung. Auch mit (kurzzeitigem) Tempo 170 war noch alles im grünen Bereich.
Somit wird die neue Scheibe erst einmal an der Tracer bleiben. Ob ich die vielleicht irgendwann noch selber kürze oder mittelfristig auf eine andere kurze Scheibe umsteige, wird sich zeigen.
Am interessantesten scheint her die Windschild S von Touratech zu sein. Die ist von alle bisher entdeckten die kürzeste und bisher habe ich auch nur zufriedenen Stimmen dazu vernommen.
Mit knapp 130€ wird allerdings auch ein recht amtlicher Preis aufgerufen.
Mal schauen, was für eine Scheibe dauerhaft auf die Yamaha kommt.
Der Kauf war goldrichtig. Eine klasse Maschine, die richtig Spaß macht!
Inzwischen sind auch einige Teile in Sachen Zubehör bestellt: Der Tanklock-Ring von Givi, damit ich meine Tankrucksäcke demnächst auch auf der neuen Maschine nutzen kann und der Quick-Lock Evo Kofferträger von SW-Motech. Das Vorgängermodell hatte ich ja auch an der Hornet im Einsatz und die guten, alten Givi-Köfferchen sollen natürlich auch bei Tracer mit auf die Reise.
Für die Bestellung hatte ich noch auf einen Louis-Gutschein gewartet, die Sache eilt ja nicht und so kann man auf einfache Weise ganz gut Geld sparen.
Dazu kam noch ein Blinkerrelais und eine wasserdichte Textilhose aus dem Angebot, schon konnte ich den 70€ Gutschein nutzen.
Bevor die Sachen aber dann irgendwann ankommen, hatte ich schon kurz nach dem Kauf der Tracy eine kurze Scheibe aus China bestellt. Kostenpunkt: Gut 26€.
Die Serienscheibe ist zwar für die anfänglichen Touren OK, aber sonderlich ideal auch nicht.
ich hatte mich dann im Forum etwas eingelesen und im Prinzip gibt es in Sachen Scheiben nur zwei wirkliche Lösungen: Riesengroße Tourenscheiben, hinter denen man dann gänzlich verschwindet oder aber eher kurze Racingscheiben.
Meine Lösung sollte Richtung kurze Scheibe gehen.
So manche hatten diverse Scheiben gekauft und getestet, das erschien mir eine doch eher hochpreisige Lösung zu sein. Zudem legten manche dann auch noch mit der Säge Hand an und kürzten einige Scheibe selber noch etwas. Um eben die optimale Höhe für mich zu finden, wollte ich diese Experimente zunächst mal mit einer günstigen Lösung machen.
Meine China-Scheibe kam nach nur 10 Tagen an, wirklich sehr flott. Bei genauere Betrachtung und Vergleich mit anderen Scheiben, schien dieses Windschild eine Kopie der PUIG Racingscheibe zu sein. Oder halt "Ausschuss" von der gleichen Maschine, wie auch immer.
Ich hatte mich für ein schwarz getöntes Modell entschieden und nun sollte die Montage mit anschließender Testrunde anstehen.
Erst mal einige Vergleichsfotos gemacht, wie sich die beiden Scheiben unterscheiden und dann folgte die Anbringung. Es sind nur 4 Schrauben zu lösen, also eine Sache von wenigen Minuten, schon ist die neue Scheibe montiert.
Optisch finde ich das neue Windschild durchaus gelungen, an meiner mattgrau-schwarzen Tracer gefällt mir die schwarze Scheibe ziemlich gut.
Es folgte dann der Praxistest, mit identischen Vorzeichen: Sitzbank in hoher Position, scheibe ganz unten (alles andere macht ja auch wenig Sinn, wenn man "weniger" Scheibe haben möchte).
Schon kurz nach Verlassen der Ortschaft (samt Tempolimit von 50km/h) war schnell klar, dass diese kürzere Scheibe angenehmer ist.Es ist absolut turbolenzfrei am Helm, wenngleich natürlich trotzdem noch lauter als ganz ohne Scheibe.
Aber ein Schritt in die richtige Richtung. Auch mit (kurzzeitigem) Tempo 170 war noch alles im grünen Bereich.
Somit wird die neue Scheibe erst einmal an der Tracer bleiben. Ob ich die vielleicht irgendwann noch selber kürze oder mittelfristig auf eine andere kurze Scheibe umsteige, wird sich zeigen.
Am interessantesten scheint her die Windschild S von Touratech zu sein. Die ist von alle bisher entdeckten die kürzeste und bisher habe ich auch nur zufriedenen Stimmen dazu vernommen.
Mit knapp 130€ wird allerdings auch ein recht amtlicher Preis aufgerufen.
Mal schauen, was für eine Scheibe dauerhaft auf die Yamaha kommt.
Sonntag, 1. Oktober 2017
Winterflucht 2018
Wir haben also wieder eine Reise gebucht. Machen wir ja öfters mal...
Eigentlich war angedacht, dass wir nun im kommenden Winter nach Madeira reisen.
Da unser Zeitfenster aber Mitte Februar liegt und das so ziemlich der kälteste Periode dort ist und zudem eine eher nasse, haben wir uns dann doch umentschieden.
Nun geht es in den Süden von Teneriffa. Dort war ich zum Jahresende 2011 schon einmal mit Levi und seiner Mutter. Hatte mir dort auch ein Motorrad geliehen, leider aber nach einem halben Tag einen Unfall. Somit habe ich mit der Insel noch eine kleine Rechnung offen. ;-)
Der Norden der Insel ist ja eigentlich der schönere, aber im Winter ist es dort halt auch meist spürbar kühler und vor allem auch nasser als im Süden. Da Genia aber auch mal einen Nachmittag am Strand oder Pool verbringen will, zählt halt erst einmal das besser Wetter.
Wollen wir mal hoffen, dass wir nicht wieder so ein Pech wie auf Gran Canaria letzten Jahr haben.
Wie auch immer. Unser Ziel ist das Hotel Blue Sea Callao Garden in Callao Salvaje. Ist halt wie üblich im Süden ein Retortenort, der aus Hotels besteht. Landschaftlich ist die Südküste generell recht karg. Die Niederschläge des Winters regnen sich halt auf der Nordseite an den Bergen ab.
Da wir uns auf der Insel wie üblich eh einen Mietwagen ausleihen wollen, haben wir ein Angebot ohne Transfer zum Hotel genommen. Zum ähnlichen Preis wie ein Zimmer mit Transfer vom Flughafen haben wir stattdessen einen "Zug zum Flug" bekommen.
Der Hauptgrund war, dass Mietwagen in dem Ort deutlich teurer waren als z.B. am Airport, so werden wir direkt dort ein Auto nehmen und zahlen dann für die ganze Woche ähnlich viel wie im Ort für nur 3 oder 4 Tage.
Zudem sind die größeren Motorradverleiher auch bei Playa de Las Américas, so komme ich dort auch leichter hin.
So kann Genia dann an den Tagen, an denen ich auf zwei Rädern unterwegs bin selber auch noch irgendwo hin fahren.
Wir werden uns sicher an einigen Tagen auch den Norden genauer ansehen, solche ausgedehnten Touren gingen damals mit dem kleinen Jungen nicht wirklich. Und nach ganz oben auf den Teide werden wir dann sicher auch mal mit der Seilbahn fahren. So weit oben auf festem Grund waren wir beide nämlich noch nicht.
Als nächstes muss ich mich dann noch um ein geeignetes Motorrad kümmern.
Aber bevor es nach Teneriffa geht haben wir ja noch unsere Herbstflucht nach Malta vor der Brust.
Eigentlich war angedacht, dass wir nun im kommenden Winter nach Madeira reisen.
Da unser Zeitfenster aber Mitte Februar liegt und das so ziemlich der kälteste Periode dort ist und zudem eine eher nasse, haben wir uns dann doch umentschieden.
Nun geht es in den Süden von Teneriffa. Dort war ich zum Jahresende 2011 schon einmal mit Levi und seiner Mutter. Hatte mir dort auch ein Motorrad geliehen, leider aber nach einem halben Tag einen Unfall. Somit habe ich mit der Insel noch eine kleine Rechnung offen. ;-)
Der Norden der Insel ist ja eigentlich der schönere, aber im Winter ist es dort halt auch meist spürbar kühler und vor allem auch nasser als im Süden. Da Genia aber auch mal einen Nachmittag am Strand oder Pool verbringen will, zählt halt erst einmal das besser Wetter.
Wollen wir mal hoffen, dass wir nicht wieder so ein Pech wie auf Gran Canaria letzten Jahr haben.
Wie auch immer. Unser Ziel ist das Hotel Blue Sea Callao Garden in Callao Salvaje. Ist halt wie üblich im Süden ein Retortenort, der aus Hotels besteht. Landschaftlich ist die Südküste generell recht karg. Die Niederschläge des Winters regnen sich halt auf der Nordseite an den Bergen ab.
Da wir uns auf der Insel wie üblich eh einen Mietwagen ausleihen wollen, haben wir ein Angebot ohne Transfer zum Hotel genommen. Zum ähnlichen Preis wie ein Zimmer mit Transfer vom Flughafen haben wir stattdessen einen "Zug zum Flug" bekommen.
Der Hauptgrund war, dass Mietwagen in dem Ort deutlich teurer waren als z.B. am Airport, so werden wir direkt dort ein Auto nehmen und zahlen dann für die ganze Woche ähnlich viel wie im Ort für nur 3 oder 4 Tage.
Zudem sind die größeren Motorradverleiher auch bei Playa de Las Américas, so komme ich dort auch leichter hin.
So kann Genia dann an den Tagen, an denen ich auf zwei Rädern unterwegs bin selber auch noch irgendwo hin fahren.
Wir werden uns sicher an einigen Tagen auch den Norden genauer ansehen, solche ausgedehnten Touren gingen damals mit dem kleinen Jungen nicht wirklich. Und nach ganz oben auf den Teide werden wir dann sicher auch mal mit der Seilbahn fahren. So weit oben auf festem Grund waren wir beide nämlich noch nicht.
Als nächstes muss ich mich dann noch um ein geeignetes Motorrad kümmern.
Aber bevor es nach Teneriffa geht haben wir ja noch unsere Herbstflucht nach Malta vor der Brust.
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